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Emag Eldec

Schneller, präziser und sparsamer: Induktive Lötprozesse

| Redakteur: Frauke Finus

Trafo-Kupferprofile im Transformatorenbau: Die Bauteile werden mithilfe eines Eldec-Generators Mico-L 50 MF und einer Hilfsvorrichtung zur Aufnahme des Werkstücks verlötet.
Trafo-Kupferprofile im Transformatorenbau: Die Bauteile werden mithilfe eines Eldec-Generators Mico-L 50 MF und einer Hilfsvorrichtung zur Aufnahme des Werkstücks verlötet. (Bild: Emag)

Eldec bietet mit dem Verfahren des induktiven Lötens nach eigenen Angaben eine Möglichkeit schneller als mit offener Gasflamme zu löten, da die Induktion die Wärme direkt im Werkstück erzeuge. Um diesen Prozess punktgenau steuern zu können, entwickeln die Induktionsspezialisten von Eldec individuell angepasste Induktoren und Generatoren.

Bereits das einfache Anwendungsbeispiel „Kupferschiene“ aus dem Bereich der Elektroindustrie macht nach Unternehmensangaben den Vorteil des induktiven Lötens deutlich. Die Bauteile sorgen in großen Transformatoren an vielen Stellen für die Stromübertragung. Dabei werden die Kupferschienen und -profile per Lötprozess mit ihren Verbindungselementen verlötet, um aufwendige Schraubkonstruktionen zu vermeiden. Ein Hersteller von industrieller Stromversorgung setzt dabei auf Induktionsprozesse von Eldec: Die Profile werden jeweils mit einer Klemme präzise zusammengehalten und über dem Induktor von Eldec positioniert. Bei einer Löttemperatur von 680 bis 720° C schmilzt das eingesetzte Phosphorlot und sorgt so für eine dauerhaft feste Verbindung, wie es heißt.

Für Flexibilität im Produktionsprozess sorgt die große Auswahl von Induktoren, die Eldec im Rahmen von Manufakturprozessen fertigt. Je nach Form und Größe des Werkzeugs lassen sich so ganz unterschiedliche Kupferprofile verlöten – und das ohne die Energiequelle zu wechseln, denn der eingesetzte Generator aus der Produktfamilie Mico von Eldec garantiere nach Unternehmensangaben mit seiner Steuertechnik die jeweils benötigte Energiemenge. Das Verfahren sei völlig unkompliziert und sehr schnell.

Windkraft: Kurzschlussringe per Induktion verlöten

Ähnlich „schlank“ und effektiv stelle sich das induktive Löten im Windkraft-Anlagenbau dar. Hier werden die Kurzschlussringe mit dem Generator verlötet. Dazu befindet sich der von Eldec gefertigte Induktor unterhalb des Kurzschlussringes, der dann auf 680 bis 720° C erhitzt wird, wie das Unternehmen mitteilt. Anschließend schmilzt das eingesetzte Phosphorlot und verlötet den Kurzschlussring mit allen Kupferstäben. Die Lötung sei innerhalb von dreieinhalb bis vier Minuten abgeschlossen. „Der größte Vorteil der Anwendung zeigt sich beim Blick auf die Lötung“, erklärt Pasquale Di Santi, Technologievertrieb Generatoren bei Eldec. „Sie weist nur sehr wenig Oxidbildung auf und ist in ihrer Qualität deshalb sehr hochwertig. Außerdem fließt beim Induktionslöten nur wenig Wärme in die Stäbe ab. Verzüge im Bauteil sind so weitgehend ausgeschlossen, weil die Lötung in einem Schuss erfolgt.“

Besondere Bedeutung habe auch bei diesem Anwendungsbeispiel die Leistungsklasse des Generators. Zum Einsatz kommt ein Mittelfrequenz-Modell aus der Custom-Line-Baureihe von Eldec mit 250 kW Leistung. Der individuell konfigurierte Generator und die robuste Technologie sichern den stabilen Lötprozess, heißt es.

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