Netzwerktechnik

Schnellere Problembehandlung dank Management-Tool

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Das Terminal verwendete bis dahin zahlreiche, über das Unternehmen verteilte Verwaltungstools. Diese ließen sich grob in zwei Kategorien einteilen: Anbietertools, die auf eine Komponente zugeschnitten waren, und reaktive Performance-Management-Tools für Aspekte wie Sperren/Freigaben oder Paketanalyse. „Obwohl die verschiedenen Abteilungen unterschiedliche Tools benutzten, fühlten sie sich häufig nicht zuständig, weil sie nur auf ein sehr beschränktes Aufgabenfeld fokussiert waren, statt die Anwendung als Ganzes im Blick zu haben“, so Lievens. „Truview war da ein großer Fortschritt, weil es ganz unabhängig ist und keine Präferenzen innerhalb eines Anwendungsflusses hat. Die Lösung zeigt an, wo das Problem liegt, sodass wir wissen, worauf wir unsere Ressourcen richten sollten. Bevor wir Truview einführten, hatten wir kein unabhängiges Übersichtstool, weshalb es länger dauerte, die Ursachen von Problemen zu bestimmen und zu lokalisieren.“

Bildergalerie

Durchgehender Betrieb mit internem und externem IT-Support

Das Containerterminal umfasst Einrichtungen zum Weitertransport per Bahn, Binnenschifffahrt und Straße. „Unsere Hafenarbeiter und das Supportteam vollbringen eine unglaubliche Leistung, wenn sie innerhalb engster Zeitvorgaben mithilfe automatisierter Prozesse und Echtzeitdaten Fracht laden und entladen“, so Lievens. „Doch wenn Performanceprobleme mit der TOS-Anwendung auftreten, kann dies zu erheblichen Störungen führen, denn dann funktioniert der gesamte automatisierte Ablauf nicht mehr und das Team muss auf manuelle Ersatzprozesse zurückgreifen. Die Fracht wird weiterhin verteilt, aber viel langsamer und mit höherem Risiko, da die Verzögerungen sich aufstauen.

Wenn also ein Problem oder eine Verzögerung auftritt, ist es schwierig, die verlorene Zeit aufzuholen, selbst wenn die Anwendung wieder verfügbar ist und einwandfrei arbeitet.“ Truview hat dem Experten zufolge das Risiko performancebedingter Probleme erheblich reduziert und zugleich die Lokalisierung, Isolierung und Behebung der kritischen Probleme beschleunigt. Durch die erhöhte Transparenz kann sich MSC viel schneller auf den richtigen Bereich konzentrieren, was für den Geschäftserfolg entscheidend ist.

Probleme werden effizienter und schneller gelöst

„Wir haben eine ganze Reihe anderer Tools und Anbieter evaluiert, was gar nicht so einfach ist, da jedes System seine eigene Arbeitsweise hat. Andere Anbieter versuchten uns vom Wert von Robot-Clients oder Simulatoren zu überzeugen, aber für uns war die Messung des tatsächlichen Traffics wichtig und vor allem wollten wir verstehen, wie das mit diesem verbundene Erlebnis für die Endbenutzer konkret aussieht, statt dies anhand synthetischer Traffic-Messungen zu erraten“, so Lievens.

„Da wir viele verschiedene Abteilungen und Anforderungen haben, bestand ein besonderer Vorteil darin, dass die Lösung inline arbeitet – sodass wir nicht erst im gesamten Netzwerk Clients installieren mussten – und es keine Auswirkungen auf Switches, Server oder Geräte gibt.“ Lievens ist überzeugt, dass ihr Unternehmen durch den Einsatz des Systems viel Zeit bei der Problembehebung spart und so Probleme effizienter lösen kann: „Wir haben nun generell mehr Vertrauen in unsere Fähigkeiten zur Überwachung und Verwaltung unserer IT.“ ■

* Gerhard Auer ist Vice President EMEA bei Fluke Networks in 5690 Son (Niederlande) Tel. (00 4 36-64) 88 34 43-96 gerhard.auer@flukenetworks.com.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:43678837)