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Photovoltaik

Schott Solar erreicht Wirkungsgradrekord auch mit monokristallinen Zellen

| Redakteur: Stéphane Itasse

Der Schott Solar AG ist es nach eigenen Angaben gelungen, die weltweit erste monokristalline Siebdruck-Solarzelle im Format 156x156 mm mit 20,2% Wirkungsgrad herzustellen. Bereits 2010 hatte das Unternehmen einen Modulweltrekord von 17,6% Wirkungsgrad bei multikristallinen Zellen erreicht. Das Unternehmen ist im Rahmen der Neuentwicklung auch auf der EU PVSEC 2011 vertreten.

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Mit der multikristallinen Solarzelle mit 17,6% Wirkungsgrad hatte Schott Solar 2010 bereits einen Weltrekord erreicht. Jetzt folgten die monokristallinen Zellkonzepte. (Bild: Schott Solar)
Mit der multikristallinen Solarzelle mit 17,6% Wirkungsgrad hatte Schott Solar 2010 bereits einen Weltrekord erreicht. Jetzt folgten die monokristallinen Zellkonzepte. (Bild: Schott Solar)

Der Wirkungsgrad wurde bereits vom Fraunhofer ISE in Freiburg, als unabhängige Stelle, bestätigt. Der 2010 erzielte Wirkungsgrad von 17,6% bei multikristallinen Zellkonzepten bildete die Basis für die Ausweitung des Konzeptes auf monokristalline Zellen, so Schott Solar.

Erste Versuche ergaben bereits über 19% Wirkungsgrad

"In die Entwicklung monokristalliner Zellen sind wir dann Anfang 2011 intensiver eingestiegen. Dabei haben wir das Know-how von mehr als drei Jahren Entwicklungsarbeit bei multikristallinen Solarzellen konsequent auf monokristalline Wafer übertragen", sagt Dr. Axel Metz, Leiter Solarzellenentwicklung bei Schott Solar.

Bereits bei ersten Versuchen der Übertragung der im multikristallinen Bereich entwickelten Prozesse auf Czochralski-Silicium erreichte das Unternehmen nach eigenen Angaben Wirkungsgrade über 19%. Der endgültige Durchbruch gelang schließlich zusammen mit der Gebr. Schmid GmbH + Co., Freudenstatt, durch eine Kombination aus deren selektiver Emittertechnologie mit der passivierten Rückseiten-(PERC)-Technologie von Schott Solar.

Schott Solar stellt Produkte auf der PVSEC 2011 vor

"Die erzielte Zellleistung von 4,92 W motiviert das ganze Team, jetzt in die eigentliche Fertigungsoptimierung einzusteigen und das Ergebnis in die Entwicklung hocheffizienter Module zu übertragen", gibt Klaus Wangemann, Entwicklungsleiter der Schott Solar AG an. Auf der 26. European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition (EU PVSEC), die vom 5. bis 9. September 2011 in Hamburg stattfindet, wolle Schott Solar die Neuheit dann in Form von neuen Produktentwicklungen verdeutlichen.

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