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Schurter verzeichnet für 2015 Umsatzrückgang

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Die Schurter-Gruppe mit ihren weltweit 20 Tochtergesellschaften musste 2015 eine Umsatzeinbusse von 6,9 % auf 191,4 Mio. Schweizer Franken in Kauf nehmen.

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Die Schurter-Gruppe musste 2015 eine Umsatzeinbuße von 6,9 % auf 191,4 Mio. Schweizer Franken in Kauf nehmen. Im Bild: Verwaltungsratspräsident Hansrudolf Schurter (links) und CEO Ralph Müller.
Die Schurter-Gruppe musste 2015 eine Umsatzeinbuße von 6,9 % auf 191,4 Mio. Schweizer Franken in Kauf nehmen. Im Bild: Verwaltungsratspräsident Hansrudolf Schurter (links) und CEO Ralph Müller.
(Bild: Schurter)

Schurter begründet dies mit der Aufhebung des Mindestkurses der Schweizerischen Nationalbank vom 15. Januar 2015, die bei dem in der Elektronikindustrie tätigen Familienunternehmen Spuren hinterlassen hat.

Der Cash Flow betrug 9,0 % und das Ergebnis nach Steuern 4,2 % des Umsatzes. Sowohl die Division Komponenten (-7,6 %) als auch die Division Eingabesysteme (-5.4 %) büßten Umsatz ein.

Gerechnet mit den Wechselkursen des Vorjahres ergäbe sich für die Schurter-Gruppe ein Minus von 0,5 % und eine Umsatzeinbusse bei den Komponenten von 3,2 %, aber ein noch respektables Wachstum bei den Eingabesystemen von 4,8 %.

Die aufgrund der Frankenstärke negativen Einflüsse wurden zeitnah mit Gegenmassnahmen eingedämmt. Zusätzlich kamen effizienzsteigernde Massnahmen mit der gruppenweiten Einführung des Lean Management zum Tragen. Die Infrastruktur der Tochtergesellschaft in Tschechien wurde um 100 % erweitert und trägt somit zu zusätzlicher Wettbewerbsfähigkeit im globalen Elektronik-Komponentengeschäft bei, so das Unternehmen. Sowohl in der Division Komponenten wie auch in der Division Eingabesysteme seien vielversprechende Innovationsprojekte in der Pipeline. Diese begründen auch die Zunahme der Investitionen um 12,5 %.

Die Bemühungen, Kompetenzen beider Divisionen zu koordinieren und vermehrt Gesamtlösungen für die Kunden anzubieten, entwickelten sich sehr gut. So erhöhte sich das Umsatzvolumen im Bereich Solutions um 6 %. Für 2016 wird dort ein Wachstum von über 20 % erwartet.

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