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Schwache Auslandsmärkte bremsen Maschinenbau aus

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Maschinenbau in Baden-Württemberg schneidet überdurchschnittlich ab

Mit einem ähnlichen Trend präsentiert sich der Maschinenbau in Baden-Württemberg. Während sich bei den Auftragseingängen aus dem Ausland im April 2014 zum Vorjahresmonat keine Veränderung zeigt, ist der Zuwachs aus dem Inland mit 10 % – nach einem Plus von 17 % im März – weiterhin zweistellig, wie der VDMA-Landesverband am Montag in Stuttgart mitteilt. Insgesamt ergebe sich daraus ein Orderzuwachs im April von 3 %.

„Der kontinuierlich starke Auftragseingang aus dem Inland zeigt, dass sich der langjährige Investitionsstau in Deutschland zunehmend auflöst und die inländische Industrie auf Modernisierung und Kapazitätserweiterung setzt. Nun hoffen wir, dass das Ausland nachzieht und Impulse auch aus den EU-Partnerländern wie aus dem Nicht-Euro-Raum kommen", sagt Dr. Dietrich Birk, Geschäftsführer des VDMA Baden-Württemberg.

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Als stabil erweise sich in Baden-Württemberg auch der von konjunkturellen Schwankungen weniger beeinflusste Drei-Monats-Zeitraum Februar bis April im Vergleich zur Vorjahresperiode. Hier schlage ein Plus von ebenfalls 3 % zu Buche (Ausland minus 2, Inland plus 11 %).

Bayerischer Maschinenbau muss klares Minus verkraften

Schlechter ergeht es indessen dem bayerischen Maschinen- und Anlagenbau: Der Auftragseingang lag im April 2014 um real 3 % unter dem Ergebnis des Vorjahres. Das Inlandsgeschäft verzeichnete dabei ein Plus von 8 %, das Auslandsgeschäft verschlechterte sich um 7 %, wie der VDMA-Landesverband Bayern am Montag in München mitteilt.

Im Dreimonatsvergleich Februar bis April 2014 habe sich in Bayern insgesamt ein Minus von real 10 % im Vorjahresvergleich ergeben, bei den Inlandsaufträgen ein Minus von 6 % und bei den Auslandsaufträgen ein Minus von 11 %.

„Der April 2014 brachte im Vergleich zum Vorjahr für den bayerischen Maschinen- und Anlagenbau wieder nicht das erhoffte positive Ergebnis. Verantwortlich dafür war wie zuletzt der schwache Orderzugang aus den Nicht-Euro-Ländern (Minus 11 %). Im Inland und ebenso bei den Ländern der Eurozone zeichnen sich hingegen eine Erholung und damit die erhoffte Trendwende ab. Um das prognostizierte Jahres-Produktionsplus von 3 % erreichen zu können, müssen die Bestellungen in den kommenden Monaten allerdings noch deutlich zulegen“, kommentierte Elgar Straub vom VDMA Bayern.

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