KVT Schwäbische Erfolgsstory

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Trotz der gut 30 Jahre ist die Innovationsbereitschaft bei KVT Koenig Verbindungstechnik ungebrochen. Das lässt sich am besten an einer der jungen, zahlreichen Produktentwicklungen

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Trotz der gut 30 Jahre ist die Innovationsbereitschaft bei KVT Koenig Verbindungstechnik ungebrochen. Das lässt sich am besten an einer der jungen, zahlreichen Produktentwicklungen zeigen: einem Kugelsperrbolzen, der in diesem Jahr auf der Hannover-Messe den IF Design Award in Gold erhielt. Dieses prämierte Fixierungs- element ergänzt die Produktreihe Arretierungen. Es ist bereits fester Bestandteil der über 100 Mio. Teile, die ab Lager schnell verfügbar sind.

Am Markt angetreten ist die heute selbständige Tochtergesellschaft des gleichnamigen Schweizer Großhandelunternehmens als Ein-Mann-Betrieb. Als Spezialist für Verschluss-, Verbindungs- und Befestigungstechnik startete man mit dem König-Expander: einem System zum Verschließen von Bohrungen in Hydraulikblöcken. Zu dieser Zeit liefen erste Entwicklungen von Antiblockier-Brems-Systemen (ABS) für Automobile. KVT gelang es auf Anhieb, mit dem Expander für Systemdichtigkeit und Sicherheit zu sorgen. Heute bildet der Expander einer von 18 verschiedenen Produktgruppen, die am Sitz Illerrieden bei Ulm auf Lager gehalten werden. Dort wurde mit der Aufnahme weiterer Verbindungselemente ins Sortiment in Lagerkapazitäten und Mitarbeiter investiert.

Mittlerweile sind es über 100 Mitarbeiter, die täglich bis zu 500 Aufträge abwickeln und dazu die Logistik in den drei automatischen Hochregal- und vier Karusselllagern in Anspruch setzen. Die Kapazität der Hochregallager beträgt 1000 Paletten- und 4000 Tablarplätze. Dazu kommen die 7000 Plätze der Karuselllager. Abgepackt nach Kundenwünschen werden die Teile ausgeliefert: an die Automobilindustrie, die Elektrotechnik und Elektronik, den Maschinen- und Stahlbau, die Fluid- und Feinwerkstechnik, die Blech- und Kunststoffbearbeiter. So kommt der Bolzen, der durch Druck auf den Griff entriegelt wird, zum Beispiel in Sport- und Freizeitgeräten, der Medizintechnik und dem Maschinen- und Anlagenbau zur Anwendung.

Inzwischen hat KVT rund 12000 Kunden, die nicht nur beliefert, sondern auch beraten werden. So ist man dicht am Marktgeschehen dran und kann schnell auf ganz spezifische Forderungen reagieren, etwa bei Modifizierungen in der Bauteilkonstruktion. Das kann aufgrund der Leichtbauweise immer wieder erforderlich sein. Daher wurden Einpressteile mit MA-Thread ins Programm aufgenommen. Das sind vor allem Einpress-Gewindebolzen mit Zentrieransatz, der ein Verkanten beim Aufschrauben der Montagemutter schon beim Einlauf verhindert. Somit ließ sich die Bolzenlänge verkürzen. Man spart Gewicht und Bauraum ein.

Geradezu als Problemlöser hat KVT vor kurzem den Gewindeeinsatz Keenserts auf den Markt gebracht. Er kompensiert die fehlende Festigkeit von Aluminiumgussteilen, in die ausreißfeste Muttergewinde eingebracht werden, bei Schraubenverbindungen. Verdreh- und vibrationssicherer Sitz ist gewährleistet, vielfaches Anziehen und Lösen der Schraube möglich. Somit wird man laut KVT der modernen Gusskonstruktion gerecht, die aufgrund von Gewichtseinsparung eine verstärkte Verwendung des Leichtmetalls Aluminium vorsieht.

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