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Swissmem Halbjahrespressekonferenz

Schweizer Industrie schafft die Trendwende

| Redakteur: Sergio Caré

Die Auftragseingänge in der MEM-Industrie haben im ersten Halbjahr 2016 um 9,6 % zugenommen. Bei den Exporten setzte eine Trendwende ein, welche auf die steigende Nachfrage aus den Märkten EU und USA zurückzuführen ist. Die aktuellen Geschäftszahlen deuten darauf hin, dass die Branche die Talsohle durchschritten hat.

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Kein Grund zum Jubeln, aber in der MEM-Industrie geht was.
Kein Grund zum Jubeln, aber in der MEM-Industrie geht was.
(Bild: Swissmem / Markus Senn)

Die Auftragseingänge in der Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie (MEM-Industrie) haben im ersten Halbjahr 2016 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 9,6 % zugenommen. Die Umsätze lagen hingegen um 3,5 % unter dem Wert des Vorjahressemesters, entwickelten sich im zweiten Quartal 2016 aber ebenfalls positiv. Auch bei den Exporten setzte im zweiten Quartal eine Trendwende ein. Die wichtigsten Absatzregionen entwickelten sich im ersten Semester 2016 unterschiedlich. Die Güterausfuhren in die EU (+3,4 %) sowie in die USA (+2,6 %) stiegen. Hingegen reduzierten sich die Exporte nach Asien (–6,4 %).

Die Stimmungslage in den Unternehmen lässt auf eine weiterhin positive Entwicklung im zweiten Halbjahr hoffen. Die Voraussetzung dafür sind verlässliche und unterstützende wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen. Die Konsequenzen des schwierigen letzten Jahres zeigen sich in der Anzahl Beschäftigter in der MEM-Branche. Im zweiten Quartal 2016 arbeiteten 321.000 Mitarbeiter in der MEM-Industrie. Das sind 1,4 % weniger als in der Vorjahresperiode. Seit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses gingen 9200 Stellen verloren. Allerdings hat sich die Beschäftigung im zweiten Quartal 2016 im Vergleich zum ersten leicht erholt.

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