Smarte Schokoladenseite Schweizer Süßwarenfabrikant setzt voll auf Digitalisierung

Autor / Redakteur: Jasmin Krieg / Peter Königsreuther

Das Schweizer Unternehmen Kägi plant, bis 2024 absolut digital und vernetzt zu produzieren. Wichtige Systemvoraussetzungen dafür steuert der Digitalisierungsspezialist axeed bei.

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Der Schweizer Schokoriegelherstellers Kägi hat sich das Ziel gesetzt, bis 2024 vollständig digitalisiert zu produzieren. Ein wichtiger Schritt darauf zu ist die automatisierte Produktionsplanung. Unterstützt wird Kägi von der axeed AG.
Der Schweizer Schokoriegelherstellers Kägi hat sich das Ziel gesetzt, bis 2024 vollständig digitalisiert zu produzieren. Ein wichtiger Schritt darauf zu ist die automatisierte Produktionsplanung. Unterstützt wird Kägi von der axeed AG.
(Bild: Kägi)

Ob Haselnuss, Dark Orange, klassisch oder mini, einzeln oder im Multi-Pack – die Schokoladenwaffeln von Kägi gibt es in verschiedensten Geschmacksrichtungen, Formen und Größen. Insgesamt sind es 300 Produktvariationen. Um die unterschiedlichen Sorten herzustellen, die regelmäßig bestellt und produziert werden, müssen diverse Maschinen immer wieder umgerüstet werden. Während es nur kurz dauert, um die Beschriftung oder Verpackung zu ändern, dauert ein Wechsel der Schokolade oder der Füllung deutlich länger. Die betroffene Anlage steht dann entsprechend lange still. Das Problem wollten die Schweizer entschärfen.

Excel-Tabellen und Mitarbeitererfahrung reichen nicht mehr

Die ideale Produktionsplanung ist nicht nur für Kägi eine, die die Umrüstzeit so kurz wie möglich hält. Sie gehört deshalb zu einer der Herausforderungen bei der Problembeseitigung und ist Teil des von Kägi initiierten Großprojektes „Smart Factory 2024“. Bis 2024 will man damit eine vollständig digitalisierte Fabrik erreichen. Mit Blick auf die Produktions- und Ressourcenplanung wurden bislang klassische Excel-Tabellen genutzt. Sie halfen dabei, die Bestellungen rechtzeitig zu produzieren und den Lagerbestand in einem definierten Rahmen zu halten. Die optimale Auftragsreihenfolge konnte man so jedoch nicht automatisch ermitteln. Diese Aufgabe wurde aufgrund der Erfahrungswerte einzelner Mitarbeiter gelöst – kein leichtes Unterfangen, weil es sich bei 200 bis 300 Aufträgen pro Monat um einen Vollzeit-Job handelt.

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