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Schmiedeteile Seissenschmidt-Gruppe eröffnet neuen NAFTA-Fertigungsstandort

| Redakteur: Stéphane Itasse

Die Seissenschmidt Gruppe hat ihr neues Nordamerika-Hauptquartier in Oscoda (Michigan) eingeweiht. Damit setzt der Automobilzulieferer nach eigenen Angaben seinen internationalen Wachstumskurs fort, wie das Unternehmen am Montag mitteilt.

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Viel Prominenz hatte sich zur Eröffnung des neuen Seissenschmidt-Werks in Oscoda eingefunden. Bild: Seissenschmidt
Viel Prominenz hatte sich zur Eröffnung des neuen Seissenschmidt-Werks in Oscoda eingefunden. Bild: Seissenschmidt
( Archiv: Vogel Business Media )

Seit Anfang des Jahres bekommen die Präzisionskomponenten für die Kunden aus den USA und aus Kanada hier im Dreischichtbetrieb in einem 5000 m2 großen Werk ihren letzten Schliff. In Zukunft sollen rund 13 Mio. Teile pro Jahr bei der Seissenschmidt Corporation in Oscoda bearbeitet werden, heißt es.

Hochmoderne Ausstattung für neues Werk

Der Schmiedeteile-Hersteller hat laut Mitteilung rund 1 Mio. Euro allein in die Maschinen für das Werk investiert. Es verfüge jetzt über eine vergleichbare Ausstattung wie das Logistic-Center am Stammsitz in Plettenberg. Schon jetzt machten rund 25 Mitarbeiter in Oscoda Schmiederohlinge von anderen Standorten für den Einsatz im Auto fertig.

Die angelieferten Präzisionsschmiedeteile werden hierfür zunächst mit neuen Sandstrahlern der Firma Wheelabrator behandelt. Anschließend werden die Komponenten einer Endkontrolle unterzogen und an die Kunden in Nordamerika verschickt.

Das neue 5000 m2 große Werk befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Wurtsmith Air Force Base, die heute als ziviler Flughafen für den Frachtverkehr genutzt wird. „Das ist ein weiterer Standortvorteil“, findet Urs Schaffluetzel, Präsident der Seissenschmidt Corporation.

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