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Hannover Messe

Sektorenkopplung macht erneuerbare Energien überall verfügbar

| Redakteur: Stéphane Itasse

Wie sich erneuerbare Energien für die Mobilität nutzen lassen, zeigt das DLR anhand des Brennstoffzellenflugzeugs HY4.
Wie sich erneuerbare Energien für die Mobilität nutzen lassen, zeigt das DLR anhand des Brennstoffzellenflugzeugs HY4. (Bild: DLR)

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt auf der Hannover Messe 2018, wie die Sektorenkopplung das Energiesystem flexibler und umweltfreundlicher macht.

Ein großer Teil der Energie wird für Wärme (Heizen und Kühlen) sowie Mobilität verbraucht. Während im Jahr 2017 bereits über ein Drittel des Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugt werden konnte, liegt dieser Anteil bei der Wärme bei nur knapp 13 % und im Verkehr nur bei 5 %. Für die Energiewende und die Einhaltung der Klimaschutzziele müssen auch diese Sektoren auf erneuerbare Energien umstellen. Durch die Kopplung der drei Sektoren kann die Energie zum Beispiel bei einem Strom-Überangebot hin zu Wärme und Mobilität verlagert werden. Umgekehrt kann die Energie bei Bedarf wieder verstromt werden. An einer solchen Kopplung sowie an der Vernetzung von Energiesystemen arbeitet das DLR.

Forscher verknüpfen Energie und Verkehr

„Das DLR hat mit seinen Forschungsbereichen Energie und Verkehr ideale und einzigartige Möglichkeiten, diese beiden Bereiche zu verknüpfen. Es gehört damit auf dem Gebiet der Sektorenkopplung zu einer der führenden Forschungseinrichtungen“, sagt Prof. Dr. Karsten Lemmer, DLR-Vorstand Energie und Verkehr. Auf dem Stand „Energie weiter denken“ zeigt das DLR unter anderem Elektrolyseverfahren zur Umwandlung von Solarstrom in Treibstoff, intelligentes Energiemanagement in Gebäuden, das Brennstoffzellen-Flugzeug HY4 sowie einen Thermischen Hochleistungsspeicher, der die Reichweite von Elektrofahrzeugen erhöhen kann.

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. auf der Hannover Messe 2018: Halle 27, Stand H84

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