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Sensorik

Sensorik und Messtechnik mit deutlichem Umsatzwachstum

| Redakteur: Udo Schnell

Die Sensorik und Messtechnik erwirtschaftete im zurückliegenden Jahr ein Umsatzplus von 9 %, die Investitionen stiegen um 18 %. Im laufenden Jahr rechnet die Branche mit weiter steigendem Umsatz, plant höhere Investitionen und setzt dabei auf einen weiteren Personalausbau.

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Die Sensorik und Messtechnik erwirtschaftete im zurückliegenden Jahr ein Umsatzplus von 9 %, die Investitionen stiegen um 18 %.
Die Sensorik und Messtechnik erwirtschaftete im zurückliegenden Jahr ein Umsatzplus von 9 %, die Investitionen stiegen um 18 %.
(Bild: AMA)

Sensorik – us. Die Mitglieder des AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. erwarten für das laufende Geschäftsjahr weiterhin eine positive Entwicklung. Dies ist das Ergebnis der Mitgliederbefragung im Januar zur wirtschaftlichen Branchenentwicklung des Jahres 2017. Die Rückmeldungen der AMA Mitglieder zeigen demnach eine deutlich positive Gesamtentwicklung der Branche. Für das laufende Jahr prognostiziert die Branche ein weiteres Umsatzwachstum von 8 %. Die AMA Mitglieder planen die Investitionen um 13 % zu erhöhen, verglichen mit den Ergebnissen des Vorjahres. Aufgrund des positiven Ausblicks geben 80 % der teilnehmenden Firmen an, weitere Ingenieure einzustellen, heißt es weiter.

Die Grundstimmung basiere auf einer sehr positiven Umsatzentwicklung im vergangen Jahr, in dem die Branche ein kumuliertes Umsatzplus von 9 % erwirtschaftete, verglichen zum Vorjahr. Damit hätten die AMA Mitglieder den bisherigen jährlichen Mittelwert von 6 % Umsatzwachstum deutlich übertroffen.

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Die insgesamt gute wirtschaftliche Entwicklung spiegele sich besonders klar in der hohen Investitionsfreude der Branche wider. AMA Mitglieder investierten der Umfrage zufolge vergangenes Jahr 18 % mehr als im Vorjahr. Für das laufende Geschäftsjahr rechne die Branche mit einem weiteren Investitionsanstieg um 13 %.

Einzig die Exportquote der Branche zeigte sich im vergangen Jahr rückläufig, sie sank um sieben Prozentpunkte, verglichen mit dem Vorjahresergebnis. Besonders betroffen sei die Exportquote ins mitteleuropäische Ausland mit einem Minus von sechs Prozentpunkten. Es scheine, als erwirtschafteten die AMA Mitglieder einen guten Teil der steigenden Umsätze im derzeit boomenden deutschen Markt.

Steuerliche Forschungsförderung bundesweit

Wie der Verband ausführt, zeigt sich die Branche seit Jahren als besonders forschungs- und investitionsfreudig. Im Zeitalter der Digitalisierung gelten Sensoren und Sensorsysteme als Schlüsseltechnik für den Industriestandort Deutschland. Die überwiegend mittelständisch geprägte Branche investiere bereits stark in Forschung und Entwicklung, wäre aber laut AMA Umfrage bereit, mehr zu investieren, wenn in Deutschland eine bundesweite steuerliche Forschungsförderung eingeführt würde. 66 % befürworteten eine Einführung und 40 % der teilnehmenden Unternehmen würden die eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten bei steuerlicher Förderung erhöhen.

„Die sehr gute Branchenentwicklung zeigt, dass Sensoren und Messtechnik weiter an Bedeutung gewinnen und Schlüssel für innovative, technische Produkte sind“, sagt Thomas Simmons, Geschäftsführer AMA Verband für Sensorik und Messtechnik, zur Jahresstatistik der Branche. „Passend dazu hat der AMA Verband unlängst die Studie ‚Sensor Technologien 2022‘ veröffentlicht, die die Chancen neuartiger Technologiefelder für Sensor-Entwicklungen aufzeigt. Diese Trends bilden die wachsende Bedeutung der Sensorik und Messtechnik für den Industriestandort Deutschland ab. Der sich daraus ergebende steigende Bedarf zeigt sich in unserer signifikant wachsenden Branchenstatistik.“

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