Hitze- und Flammschutzkleidung

Sicher angezogen am „heißen Ende“

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Das Angebot mit den Tragetests wird gut angenommen. „Man ist heute bereit, mehr Zeit in die Auswahl des optimalen Schutzes zu investieren“, berichtet Mertens. Sie registriert seit einigen Jahren auf Seiten von Sicherheitsfachkräften und Einkäufern eine stetig komplexer werdende Nachfrage, wenn es um die Anschaffung von Schutzkleidung geht. Um das Passende anbieten zu können, holt man bei Mewa – neben einer Beschreibung des Arbeitsplatzes und den Ergebnissen der Gefährdungsbeurteilung – auch Informationen ein, welche Kleidung derzeit getragen wird und welche Vor- und welche Nachteile die bestehende Kleidung hat. Neben Sicherheitsaspekten spielen ergonomische Aspekte eine Rolle. „Oft hören wir, dass die Kleidung einengt, zu schwer oder zu warm ist“, berichtet sie und rät: Wer Hitze- und Flammschutzbekleidung anschaffe, solle auf ein verhältnismäßig weiches und angenehmes Gewebe achten, dass den Träger – neben der meist warmen Arbeitsumgebung – nicht noch zusätzlich ins Schwitzen bringt. Unzureichender Tragekomfort könne auch vorliegen, wenn bei der Konfektion der Kleidung am Material gespart wurde.

Bequeme Sicherheit im Schrankfach

Ihr Fazit: Je höher der Tragekomfort, umso eher tragen Mitarbeiter die Kleidung wie vorgeschrieben. Und das sei gar nicht so schwer: Komfortable Kleidung mit sehr guten Schutzfunktionen zu erhalten, ist inzwischen einfacher, als es noch vor einigen Jahren der Fall war. Aktuelle Hitze- und Flammschutzkleidung kann schützen und trotzdem relativ bequem sein. Moderne Hightech-Fasern ermöglichen Gewebe, die ebenso leicht wie sicher sind.

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Bei Gerresheimer überzeugte die Kleidung von Mewa die Mitarbeiter durch ihr weiches Gewebe. Dennoch erfüllt die Kollektion die Normen für Schutzkleidung, die an hitzeexponierten Industriearbeitsplätzen getragen werden muss. Dabei ist sie strapazierfähig und unempfindlich. Hinzu kommt der Vorteil, dass die Schutzkleidung in der textilen Dienstleistung angeboten wird: Die getragene Kleidung abholen, waschen, kontrollieren, warten und sauber wieder anliefern gehört zum Service. „Das macht schon Sinn. Bei diesen Temperaturen ist man froh, öfter mal etwas Frisches zum Anziehen zu haben“, verdeutlicht Volker Knuth, Leiter der Glasfertigung. Diese Menge an Kleidung privat zu waschen, ist eine Sisyphusarbeit, die man gerne in professionelle Hände gibt.

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