Pneumatik Sichere Kühlwasserkreisläufe mit zuverlässigen Steckanschlüssen

Autor / Redakteur: Thomas Maier / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Kühlwasserkreisläufe stellen eigene Anforderungen an die verwendeten Anschlüsse und Leitungen. Welche Materialien und Bauformen die richtigen sind, hängt dabei insbesondere von der Anwendung und den geförderten Medien ab. Um die richtige Wahl zu treffen, müssen die Einsatzbedingungen berücksichtigt werden.

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Bild 1: Die Umrüstung auf Steckverbindungen von Eisele bei der Kühlwasserversorgung kann in einer Anlage bis zu 80 % der Montagekosten einsparen.
Bild 1: Die Umrüstung auf Steckverbindungen von Eisele bei der Kühlwasserversorgung kann in einer Anlage bis zu 80 % der Montagekosten einsparen.
(Bild: CW Service)

Die Bauform eines Kühlwasseranschlusses richtet sich unter anderem nach dem abzuführenden Wärmestrom, der Einbausituation und der zu erwartenden Druckbeaufschlagung. Hinsichtlich des Materials gilt es einen Kompromiss zu finden, der bei vertretbaren Kosten die chemische Beständigkeit über die geplante Nutzungsdauer sicherstellt. Dort stellt gerade ein scheinbar harmloses Medium wie Kühlwasser unterschiedliche Ansprüche. Einige Anwendungsbeispiele sollen die verschiedenen Einsatzszenarien im Folgenden beleuchten.

Je nach Anwendungsfall können Kühlwasseranschlüsse aus Messing, Edelstahl oder Aluminium hergestellt werden. Die Messinganschlüsse der Liquidline bestehen bei Medienkontakt aus entzinkungsbeständigem Material. Auf diese Weise ist ein hoher Korrosionsschutz in den meisten gängigen Anwendungen gegeben. Sie wurden für Einsatzfälle konzipiert, in denen die Verwendung teuren säurebeständigen Edelstahls noch nicht erforderlich ist. Denn Kühlwasser ist mit einem pH-Wert in einer Bandbreite von 5 bis 6 nur leicht sauer.

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In der Pharmaindustrie oder in Lackierereien beispielsweise werden stärker saure Substanzen verarbeitet, für die Edelstahlanschlüsse besser geeignet sind. In Kreisläufen, die mit Aluminiumkühlkörpern arbeiten, sind hingegen auch Anschlüsse aus Aluminium notwendig, damit es nicht zu elektrolytischer Korrosion am Aluminiumkühler kommt. Flüssigkeitskühler werden aufgrund der hohen Wärmeleitfähigkeit des Materials häufig aus Aluminium hergestellt und sind auf eine Einsatzdauer von mehreren Jahren ausgelegt.

Hoher Korrosionsschutz ist vorhanden

Um über die gesamte Zeit eine sichere Anschlusstechnik zu garantieren, müssen miteinander verträgliche Werkstoffe eingesetzt werden. Die bewährten Konstruktionsprinzipien der Ganzmetallsteckverschraubungen, wie sie in der Serie 2500 der Liquidline verwirklicht sind, wurden für diese Anwendungen eigens auf korrosionsbeständiges Aluminium übertragen. Dafür verarbeitet Eisele das Sondermaterial EN AW-AlSi1MgMn. Herkömmliche Aluminiumlegierungen erreichen nicht die gewünschte Wasserbeständigkeit, weshalb auch die Hersteller von Flüssigkeitskühlern verstärkt dieses Material wählen.

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