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Alleinarbeiterschutz Sicheres Arbeiten an risikoreichen und isolierten Orten

| Redakteur: M.A. Frauke Finus

Die Sicherheit der Mitarbeiter, die allein unterwegs sind, ist besonders wichtig. Mit Smartphone oder Tablet können Alleinarbeiterschutz-Konzepte kostengünstig und effizient umgesetzt werden.

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Ein Mobile Worker nutzt das Tab-Ex 01.
Ein Mobile Worker nutzt das Tab-Ex 01.
(Bild: Ecom)

Allein, aber nicht „allein gelassen“ – für Alleinarbeiter, sprich Mitarbeiter, die an Orten außerhalb der Hör- und Sichtweite anderer Personen ihrer Arbeit nachgehen, müssen Unternehmen für die Sicherheit und den Schutz ihrer Angestellten oder Auftragnehmer sorgen. Das ist insbesondere in Branchen mit weitläufigen Werksgeländen oder explosionsgefährdeten Bereichen eine Herausforderung. Mitarbeiter sind höheren Risiken ausgesetzt und im Ernstfall auf schnelle Hilfe angewiesen. Ab einer erhöhten Gefährdung wird der Einsatz einer Personen-Notsignal-Anlage empfohlen oder ist bei kritischer Gefährdung sogar Pflicht. Bei Mängeln bezüglich „Sicherheit am Arbeitsplatz“ kann es zu Verletzungen, Unfällen sowie Folgeschäden für Mensch und Anlage kommen.

Mit eigensicheren, bis zu Zone 1/21 zertifizierten 4G/LTE Android Smartphones, Tablets und Ex-Mobiltelefonen verschmilzt Ecom nach eigenen Angaben nun moderne Kommunikationslösungen mit Personen-Notsignal-Geräten. In Verbindung mit professionellen Partner-Applikationen bietet der Spezialist für Industriekommunikation und Explosionsschutz eine praktische und sichere Mobile-Lösung. Das macht Alleinarbeitsplätze für Arbeitnehmer attraktiver und wo aus Sicherheitsgründen bisher zwei Personen notwendig waren, reicht nun eine aus, wie es heißt.

Die Rettungskette muss immer gewährleistet sein

Wenn Personen in gefährlichen Bereichen oder in weitläufigen Geländen arbeiten, müssen Unternehmen dafür Sorge tragen, dass die Rettungskette immer gewährleistet ist. Sie muss auch ausgelöst werden, wenn der Verletzte handlungsunfähig ist und niemand den Unfall mitbekommen hat. Ecom Smartphones und Featurephones stellen die Komponenten einer nach BGR-139 geprüften und zertifizierten Lone-Worker-Protection-Lösung beziehungsweise Personen-Notsignal-Anlage von Swissphone. Sie sind mit dedizierten Seitentasten für einen One-Touch-Zugang zu PTT-Diensten wie die gelbe PTT-Taste und die rote Notruftaste ausgestattet, wie der Anbieter mitteilt.

In Verbindung mit ausgereifter Alleinarbeiter-Schutzsoftware von namhaften Anbietern auf dem Markt sichern die mobilen Lösungen Anwender zuverlässig ab und dokumentieren dies. Smartphone oder Tablet senden im Notfall durch Tastendruck (willensabhängiger Personen-Notruf), als auch automatisch durch einen Auslösen des Lage- oder Aufprallsensors (willensunabhängiger Personen-Notruf), ein Notsignal an die Leitstelle, wie Ecom mitteilt. Ein automatischer Rufaufbau im Falle eines ausgelösten Alarms gehöre hierbei zu den standardisierten Verfahren zur Überprüfung der Konstitution des Mitarbeiters. Dadurch könne sichergestellt werden, dass ein Unglücksfall immer direkt gemeldet, der verletzte Mitarbeiter schnell gefunden werde und Hilfs-Maßnahmen eingeleitet werden könnten.

Mit speziell für den Ex-Bereich entwickelten BLE-Beacons können Mitarbeiter sogar Indoor lokalisiert oder im Falle einer Gefahrenquelle gewarnt werden, heißt es weiter. Denn in Gebäuden gestaltet sich die Ortung per GPS schwierig – eine alternative Technologie wird benötigt: Bluetooth Beacons haben in Innenräumen eine Reichweite von 10 bis 30 m. So sei es sehr schnell und einfach möglich, den Standort einer bestimmten Person zu lokalisieren. Wie viele Beacons man dafür benötigt, hängt von der Fläche der Räumlichkeit und der gewünschten Genauigkeit der Ortung ab, die erreicht werden soll. Sogar eine dreidimensionale Ortung ist mit Bluetooth-Beacons möglich. Das heißt, es kann auch das Stockwerk angegeben werden, auf dem sich eine Person oder ein Gegenstand befindet und entsprechend an das zentrale Navigationssystem der Leitstelle weitergegeben werden, wie der Anbieter weiter mitteilt.

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