Heise Sicherheit der Smart Meter genügt Anforderungen nicht

Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Bis zum Jahr 2020 sollen nach Vorgaben der EU 80% aller Haushalte mit Intelligenten Stromzählern, auch Smart Meter genannt, ausgestattet sein. Doch die technischen Voraussetzungen seien noch nicht optimal, wie das Magazin IX berichtet.

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Offene Fragen gibt es noch bei Datenschutz und Sicherheit der neuen Smart Meter. (EnBW)
Offene Fragen gibt es noch bei Datenschutz und Sicherheit der neuen Smart Meter. (EnBW)

Die Einführung der Smart Meter ist beschlossene Sache, dennoch werden Zweifel in Bezug auf die technischen und rechtlichen Voraussetzungen immer lauter. An einem sogenannten Schutzprofil würde im Bundesamt für Sicherheit noch gearbeitet.

Smart Meter auf acht Jahre geeicht

Dass Intelligente Stromzähler hohe Sicherheitsanforderungen erfüllen müssen, ist selbstverständlich. Sie müssen zum einen Manipulationsversuchen wie Hackerangriffen widerstehen können und zum anderen eine korrekte Datenübertragung an die Energieversorger gewährleisten.

Dazu sei die Technik beinahe fertig, doch die rechtliche Ausstattung ist noch nicht soweit. Der Bundestag hat zwar eine Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes beschlossen, dennoch bereitet das Telekommunikationsgesetz, das auf das Energiewirtschaftsrecht Merkmale überträgt, noch Probleme.

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