Prüflösungen Sicherheit für den Wasserstoffantrieb

Autor / Redakteur: Dr. Peter Stipp / Mag. Victoria Sonnenberg

OEMs und Zulieferer der Automobilindustrie stecken mitten im Wandel. Wie sieht die zukünftige Lösung für eine klimafreundlichere Mobilität aus – Batterie- oder Wasserstoffantrieb? Und wie sicher sind sie? Für einen störungsfreien Langzeitbetrieb unterstützt Zwick Roell die Hersteller mit intelligenten Prüflösungen für R&D und Serienproduktion.

3-Pkt-Biegeversuch an prismatischer Li-Ionen-Zelle.
3-Pkt-Biegeversuch an prismatischer Li-Ionen-Zelle.
(Bild: Zwick Roell)

Ob Batterie oder Brennstoffzelle, beide Technologien versprechen den Verkehr klimafreundlicher zu machen. Aufgrund der Sicherheitsanforderungen spielen Material- und Bauteilprüfungen, genau wie bei der Verbrennungstechnologie, eine zentrale Rolle. Ziel ist es, eine möglichst hohe Sicherheit und Zuverlässigkeit im Langzeitbetrieb zu garantieren. Hierbei unterstützt Zwick Roell die Hersteller mit unterschiedlichen Prüflösungen. Sie reichen unter anderem von der reinen Werkstoffprüfung dünner Elektrodenfolien über die Haftfestigkeit von Elektrodenbeschichtungen bis hin zu Untersuchungen darüber, wie sich Werkstoffe in Hochdruck-Wasserstoffatmosphären verhalten.

Mechanische Prüfungen von Lithium-Ionen-Batteriezellen

Lithium-Ionen-Zellen, ob zylindrische, prismatische oder Pouch-Zellen, sind in sogenannten Modulen zusammengefasst und elektrisch verbunden. Aus mehreren verbundenen Modulen entsteht so das komplette Batteriepack, die zentrale Komponente von Elektro- und Hybridfahrzeugen. Die notwendigen Prüfungen der einzelnen Bauteile reichen von reinen Materialtests über Strukturtests bis hin zu Funktionsuntersuchungen sowie den Folgen mechanischer Einwirkungen bei Unfällen.