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Igus Sicherheit für Mensch und Maschine

| Redakteur: Carmen Kural

„RoHS“ steht für „Restriction of Hazardous Substances“ und regelt die Verwendung gefährlicher Stoffe in elektronischen Geräten. Durch diese EU-Richtlinie sollen gesundheitsgefährdende Bestandteile, wie beispielsweise Blei, Quecksilber oder Weichmacher in Produkten und Arbeitsumgebungen vermieden werden.

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Alle 1.354 Chainflex Leitungen besitzen die RoHS II Konformität.
Alle 1.354 Chainflex Leitungen besitzen die RoHS II Konformität.
(Bild: Igus)

Wie Igus mitteilt, entsprechen alle 1354 Chainflex-Leitungen des Unternehmens den Anforderungen dieser Richtlinie.

Aufgrund der jährlich mehr als 2 Mrd. Testzyklen aller Chainflex-Leitungen und über 1,4 Mio. elektrischen Tests im hauseigenen 2750 m² großen Testlabor vergibt Igus als einziger Hersteller weltweit eine Garantie von 36 Monaten auf sein komplettes Leitungssortiment, so das Unternehmen. Die Chainflex-Leitungen mit online berechenbarer Lebensdauer würden damit damit einen entscheidenden Beitrag zum sicheren Betrieb von bewegten Anwendungen leisten. Aber auch die Sicherheit für Mensch und Umwelt werde entsprechend der RoHs-II-Vorgaben erfüllt.

RoHs II Richtlinien geben Planungssicherheit

Seit Mitte der 1990er Jahre gelten für Elektro- und Elektronikgeräte sowie deren Komponenten europaweit Beschränkungen hinsichtlich der Verwendung umweltgefährdender Stoffe. Diese stetig verschärften Richtlinien setzen Grenzwerte für den Einsatz von industriell notwendigen, aber potenziell gesundheitsschädlichen Stoffen wie Chrom, Blei, Quecksilber oder Brom fest. Mit der erweiterten EU-Richtlinie 2011/65/EU (RoHS II) wurden die zulässigen Grenzwerte für Gefahrstoffe weiter herabgesenkt, darunter auch die der Phthalate. Die Weichmacher werden bevorzugt genutzt, wenn Kunststoffe besonders geschmeidig, weich und im Gebrauch elastisch bleiben sollen.

Igus erfüllt – eigenen Angaben zufolge – diese Anforderungen bei den Chainflex Leitungen auch ohne den Einsatz dieser giftigen Phthalate. Ein wichtiges Kriterium für das spätere Recycling oder die Entsorgung. Für den in die EU exportierenden Maschinenbauer bedeute eine RoHS-Zertifizierung der verwendeten Leitungen eine einfachere Erreichung der CE-Konformität. Aber auch Unternehmen mit Nicht-EU-Kunden erhielten Planungssicherheit bezüglich anderer Normen. Da in Ländern wie den USA, Japan oder China ähnliche Regularien in Kraft gesetzt werden, müssen diese Standards zunehmend auch global erfüllt werden.

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