Schmersal auf der Motek 2017 Sicherheitstechnische Systeme für die Absicherung kompletter Anlagen und komplexer Maschinen

Die Schmersal-Gruppe zeigt auf der Motek 2017 sicherheitstechnische Systeme für die Absicherung kompletter Anlagen und komplexer Maschinen.

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AUX-Variante der Sicherheitszuhaltung AZM300 AS mit integrierter AS-i-Safety-Schnittstelle.
AUX-Variante der Sicherheitszuhaltung AZM300 AS mit integrierter AS-i-Safety-Schnittstelle.
(Bild: Schmersal)

Es handelt sich dabei um Lösungen, die sich flexibel an die jeweilige Anwendung anpassen lassen und zentrale Zielsetzungen von Industrie 4.0-Konzepten erfüllen: Sie sollen eine vorbeugende Instandhaltung, Produktionssteigerungen und Effizienzgewinne ermöglichen – bei gleichzeitig hohem Sicherheitsniveau.

AZM 300-AS erfüllt alle Anwenderanforderungen aus der Norm ISO 14119

Die AUX-Variante des AZM300 AS, eine Sicherheitszuhaltung mit integrierter AS-i-Safety-at-Work-Schnittstelle, erreicht bei der sicheren zweikanaligen Entsperrfunktion das höchste Sicherheitsniveau PL e – damit handle es sich um die weltweit erste AS-i-Sicherheitszuhaltung, die alle Anwenderanforderungen aus der Norm ISO 14119 erfüllen kann. Aufgrund der integrierten RFID-Technik erreiche die Sicherheitszuhaltung die Codierstufe „hoch“ und gewährleiste so einen hohen Manipulationsschutz gemäß ISO 14119. Die Sicherheitszuhaltung AZM300 sei außer in der AUX-Power-Version auch in der AS-i-Power-Variante erhältlich

Über den Feldbusstandard AS-i können laut Schmersal sowohl nicht sichere als auch sichere Schalter, Sensoren und Zuhaltungen einfach und kostengünstig verdrahtet werden. AS-i-Sicherheitslösungen sollen deshalb weitreichende Diagnosen ermöglichen und so zum Beispiel auch eine frühzeitige Fehlererkennung – ein wesentlicher Aspekt im Hinblick auf vorbeugende Instandhaltung und Industrie 4.0. Zudem gestatte AS-I-Safety-at-Work den Aufbau individuell skalierbarer Sicherheitslösungen für unterschiedliche Maschinengrößen bei einfacher und schneller Montage.

Die Schmersal-Gruppe baue kontinuierlich ihr AS-i Programm aus und biete ein umfangreiches Programm an Safety-Komponenten mit AS-i-Schnittstelle.

Safety-Installlationssysteme

Die Schmersal-Safety-Installationssysteme unterstützen den Anwender bei der Reihenschaltung von unterschiedlichen Sicherheitsschaltgeräten – wie etwa Sicherheitssensoren oder Sicherheitszuhaltungen – innerhalb größerer Sicherheitsfunktionen und sollen eine einfache, fehlersichere und kostenoptimierte Verdrahtungslösung ermöglichen. Das Besondere an den vorgestellten Systemen sei die Einzelabsicherung für jeden Geräteanschluss mit einer selbstrückstellenden Sicherung. Dadurch seien deutlich größere Systeme realisierbar als bisher, weil die Spannungsversorgung einer Gerätekette mit einem Leitungsquerschnitt von 1,5 mm² ausgelegt sei und mit 10 A abgesichert werden könne. Die passiven Installationssysteme können außerdem optional mit einem (SD)-Interface für die seriellen Diagnose zur Übertragung nicht sicherer Daten ausgestattet werden. Sicherheitssensoren und -zuhaltungen in der Reihenschaltung, die mit SD-Interface ausgestattet sind, können umfangreiche Diagnosedaten über das SD-Gateway und einen Feldbus an eine Steuerung übertragen, und die Daten können visualisiert werden, heißt es. Die Auswertung der nicht sicheren Diagnosedaten durch die Steuerung erlaubt eine vorausschauende Wartung. So können Instandhaltungskosten minimiert werden, indem die Wartungszyklen an die Bedarfe angepasst werden, heißt es weiter.

Weitere Informationen: Schmersal auf der Motek 2017 in Halle 7, Stand 7103

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