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Investitionen Siemens investiert 30 Mio. Euro in 3D-Druck-Fabrik

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Das Unternehmen Siemens gab bekannt, 30 Mio. Euro in eine neue Produktionsstätte in das Unternehmen Materials Solutions Ltd., an dem Siemens mehrheitlich beteiligt ist, zu investieren. Das Unternehmen fertigt dort Produkte per Additiver Fertigung (3D-Druck).

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Siemens investiert 30 Mio. Euro in 3D-Druck-Fabrik in Großbritannien. Das Bild zeigt die neue Produktionsstätte von Materials Solutions.
Siemens investiert 30 Mio. Euro in 3D-Druck-Fabrik in Großbritannien. Das Bild zeigt die neue Produktionsstätte von Materials Solutions.
(Bild: www.siemens.com/press)

Die Eröffnung des Gebäudes in Worcester (Großbritannien) ist für September 2018 geplant. Damit werde sich die Kapazität des Unternehmens verdoppeln, die Anzahl seiner 3D-Drucker erhöht sich auf 50 Maschinen. Gleichzeitig sollen dort über 50 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Die Investition ist Teil der Siemens-Strategie zum Auf- und Ausbau eines globalen Geschäftes mit Dienstleistungen im Bereich der Additiven Fertigung für die Luft- und Raumfahrtindustrie, die Automobilindustrie sowie weitere Branchen.

Das neue Werk setzt vollständig auf Siemens- Digital-Enterprise-Lösungen aus einem integrierten durchgängigen Portfolio softwarebasierter Systeme und Automatisierungskomponenten. Damit könnten alle denkbaren Anforderungen abgedeckt werden, die entlang der industriellen Wertschöpfungskette entstehen können. Das Werk nutze damit das Potenzial, das sich durch die Digitalisierung eröffnet.

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Wichtige Säule der Digitalisierungsstrategie

„Die Additive Fertigung ist eine wichtige Säule unserer Digitalisierungsstrategie“ sagte Willi Meixner, CEO der Siemens Power and Gas Division. „Diese signifikante Investition unterstreicht unsere Überzeugung, dass wir im Bereich der Additiven Fertigung ein großes Potenzial für Innovation und Wachstum sehen. Zugleich ist dies für uns der nächste Schritt, die Industrialisierung dieser spannenden neuen Technologie weiter voranzutreiben. Wir gehen damit konsequent auf dem Weg der vierten industriellen Revolution voran“, ergänzt er.

Siemens sieht sich nicht nur führend im Bereich 3D-Druck, sondern auch als Anbieter von Software und Lösungen für die Automatisierung dieser Technologie. Darüber hinaus biete das Unternehmen mit Materials Solutions umfassende Dienstleistungen an – vom Engineering und Druck bis hin zur kompletten Teilefertigung für externe Kunden, zum Beispiel aus der Luftfahrt, der Automobilindustrie und dem Motorsport.

Geschäft wurde in den vergangenen zwei Jahren deutlich ausgebaut

Siemens hat im Jahr 2016 eine Mehrheitsbeteiligung an Materials Solutions Ltd. erworben. Das Unternehmen ist Vorreiter bei der Anwendung der Technologie des sogenannten selektiven Laserschmelzens (Selective Laser Melting – SLM). Dabei werden Hochleistungsteile aus Metall, vorzugsweise aus Hochtemperatur-Superlegierungen, hergestellt. Materials Solutions hat sein Geschäft in den vergangenen zwei Jahren deutlich ausgebaut.

Das Unternehmen habe Anwendungs-Know-how und eine Wertschöpfungskette für einige der weltweit führenden Engineering-Gesellschaften aus einer Reihe von Branchen entwickelt. Materials Solutions arbeite eng mit der Siemens-Division Power & Gas zusammen. Es werde erwartet, dass das Unternehmen mit der erweiterten Kapazität in den kommenden Jahren Tausende von Teilen für den Einsatz in Stromerzeugungsanlagen von Siemens herstellen wird.

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