Ansys Simulation bereits im frühen Stadium der Produktentwicklung

Redakteur: Stefanie Michel

Ansys bietet mit Ansys AIM 17.2 erweiterte Simulationsmöglichkeiten hinsichtlich Thermomanagement, optmierter Schraubenverbindungen und Kollaboration. Die einfache Bedienung soll es jedem Ingenieur ermöglichen, seine Entwicklungen bereits früh zu testen

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Mit Ansys AIM 17.2 lassen sich Vorhersagen über die thermische Belastung von Designs in einem frühen Stadium der Produktentwicklung machen.
Mit Ansys AIM 17.2 lassen sich Vorhersagen über die thermische Belastung von Designs in einem frühen Stadium der Produktentwicklung machen.
(Bild: Ansys)

Mit der neuesten Version Ansys AIM 17.2 können Unternehmen durch früheren Einsatz von Simulation schneller geeignete Produktdesigns finden, notwendige Designänderungen rechtzeitig erkennen und die Erstellung von kostspieligen Prototypen verringern, so der Hersteller. Walid Abu-Hadba, Chief Product Officer von Ansys: „Mit den jetzt in AIM verfügbaren neuen Funktionalitäten können Ingenieure zudem das reale Verhalten ihrer Produkte bei unterschiedlichen Betriebsbedingungen noch besser voraussagen. Dies steigert die Produktivität und beschleunigt den Entwicklungsprozess.“

AIM sei ein Simulationstool mit einfach zu bedienenden Workflows, was jedem Ingenieur ermöglichen soll, seine Entwicklungen vorab zu testen. Es liefere exakte Simulationsergebnisse in zahlreichen physikalischen Disziplinen. Die bedienerfreundliche Simulationsumgebung von AIM soll nur ein Minimum an Schulung erforderen und Entwicklern den schnellen produktiven Einsatz von Simulation erlauben. AIM unterstützt Ingenieure dabei, bereits am Anfang des Produktlebenszyklus fundierte Entscheidungen zu treffen, die die Notwendigkeit späterer Nachbesserungen auf ein Minimum reduzieren.

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Zu den Highlights der neuen Version Ansys AIM 17.2 gehören:

  • Verbesserungen für das Thermomanagement: Die Optimierung der Wärmeleitung und die Minimierung von thermischen Belastungen sind in vielen industriellen Anwendungen kritische Designaspekte. Genaue Vorhersagen der Temperaturverteilung und der Wärmeleitung in Fluiden und Festkörpern sind wichtig, um das Verhalten und die thermische Belastbarkeit eines Designs genau vorherbestimmen zu können. Die neue Version von AIM ermöglicht diese Vorhersagen mit weiterentwickelten Modellen und Funktionen für kombinierte Analysen der Temperaturfelder in Fluiden und thermischen Spannungen in Festkörpern. Zudem sind für die Analyse von Fluiden und des gekoppelten Wärmeübergangs jetzt dynamisches Verhalten und Wärmequellen verfügbar, sodass bei Simulationen nun auch Merkmale wie Stromquellen in elektronischen Schaltungen sowie Lüfter und Filter modelliert werden können.
  • Optimierte Schraubverbindungen: Schraubverbindungen zwischen Bauteilen sind wichtige Elemente in Konstruktionen und Maschinen. Eine genaue Simulation der Anziehsequenzen und die resultierenden Kontaktkräfte sowie Gleitbeanspruchungen zwischen den Teilen ist erforderlich, um das Strukturverhalten der Schraubverbindungen exakt vorherzusagen. Ansys AIM 17.2 bietet neue Optionen zur Optimierung von Verschraubungen, mit denen Konstrukteure Belastungen und Anziehsequenzen für Strukturbaugruppen korrekt modellieren können.
  • Erweiterte Zusammenarbeit: Um die Entwicklungsprozesse zu verbessern, wollen Entwickler frühzeitig Simulationen durchführen. Dabei ist es oft erforderlich, dass sie ihre Modelle an Analytiker weitergeben, die weitergehende Simulationen durchführen oder die Ergebnisse validieren. Unter Nutzung der Möglichkeiten der Ansys-Workbench-Plattform erlaubt AIM jetzt die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Entwicklern und Simulationsanalytikern durch die einfache Drag-and-Drop-Übernahme von AIM-Simulationsmodellen in die Ansys Mechanical-Umgebung.

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