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Hannover-Messe 2008 Simulation in der Produkt- und Prozessentwicklung

| Redakteur: Claudia Otto

Experten der Fraunhofer-Gesellschaft stellen am Gemeinschaftsstand Simulation auf der Hannover-Messe 2008 einige ihrer Projekte vor. Das Projekt Carod (Computer aided robust design) macht Simulationsergebnisse jetzt noch realer. Denn Superrechner simulieren heute zwar Produkte und Herstellungsverfahren in Minuten und ersetzen inzwischen sogar weitgehend teure Crashtests.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Doch die Simulationen sind noch lange nicht perfekt. Der Grund: Es gibt keine Bauteile oder Herstellungsprozesse, bei denen alle Produkt- oder Prozesseigenschaften identisch sind. Mit Carod können die Wissenschaftler den Einfluss von Randbedingungen, Unbestimmtheiten und Variationen auf Fertigungsprozesse und das Betriebsverhalten von Bauteilen berechnen.

Darüber hinaus stellen die Fraunhofer-Experten noch weitere Projekte vor: Der Pack-Assistant beispielsweise garantiert die bestmögliche Verpackung von Teilen. Ein anderes Projekt ist Functional DMU (Digital Mock-Up). Damit erweitern Forscher aus vier Fraunhofer-Instituten die digitale Produktentwicklung um neue Funktionalitäten. Weitere Themen sind die Simulation von Prozessketten, strukturoptimierten Bauteilen und Sonderlasten sowie die Verbesserung der Rechenleistung von Computern in Unternehmen.

Fraunhofer-Gesellschaft, Halle 17, Stand D60

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