Cgtech Simulationssoftware als Schnittstelle zwischen Fertigung und Programmierabteilung

Die aktuelle Vericut-Version 7.1 bietet zahlreiche Neuheiten, zum Beispiel die Möglichkeit, die Simulationssoftware als Postprozessor zu nutzen, einen einfachen CAD-Import oder den Vericut-Reviewer. Die Software wird somit mehr und mehr zu einer Art Schnittstelle zwischen Programmierabteilung und Fertigung, wie der Hersteller auch auf der EMO 2011 in Hannover zeigt.

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Die aktuelle Vericut-Version 7.1 bietet zahlreiche Neuheiten, zum Beispiel die Möglichkeit, die Simulationssoftware als Postprozessor zu nutzen. Bild: Cgtech
Die aktuelle Vericut-Version 7.1 bietet zahlreiche Neuheiten, zum Beispiel die Möglichkeit, die Simulationssoftware als Postprozessor zu nutzen. Bild: Cgtech
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Vericut-Reviewer ist ein unabhängiger Player, der keine Lizenz verwendet, so der Hersteller. Für den Maschinenbediener sei von Vorteil, dass der Reviewer es ihm ermögliche, schnell und einfach ein Vericut-Projekt abzuspielen und durch diese zusätzliche Visualisierung eventuelle Fehler zu erkennen, oder einfach nur zu wissen, was ihn beim Ablauf eines neuen Projekts erwartet.

Fertigung mit NC-Code der Bearbeitungsmaschine simulieren

Die heute von den Werkzeugmaschinenherstellern angebotenen Bearbeitungssysteme stellen neue und höhere Anforderungen an den Programmierprozess. 5-Achsenbearbeitung, 6-Seitenbearbeitung und Drehfräsen sind nicht mehr effektiv ohne NC-Simulation programmierbar.

Wenn man also mit dem hohen Tempo und der neuen Komplexität der angebotenen Bearbeitungsmaschinen Schritt halten will, kommt man am Thema NC-Simulation nicht vorbei. Aber CAM-Systeme simulieren nur den vom CAM-System generierten neutralen Code und nicht den von der Bearbeitungsmaschine verwendeten NC-Code nach dem Postprozessorlauf.

Fertigungssimulation bietet nur mit NC-Daten hinreichende Sicherheit

Nach Aussage des Hersteller ist es erwiesen, dass nur die Fertigungssimulation der NC-Daten (des Maschinencodes) hinreichende Sicherheit bietet. Für den Anwender sei es der einzig sichere Weg, die reale Bearbeitungssituation mit einer virtuellen Bearbeitungsmaschine auf dem Schreibtisch zu simulieren.

Verivut sei in der Lage, aus jedem dieser Programmierpfade die Daten zu übernehmen und auf Basis dieser Daten eine vollständige Maschinensimulation durchzuführen. Natürlich müssen dabei außer der Maschinengeometrie auch Werkzeuge, Vorrichtungen, Spannmittel und Handhabungseinrichtungen berücksichtigt werden. Das virtuelle Rohteil wird auf der virtuellen Maschine „zerspant“, wobei der Programmierer für jeden einzelnen NC-Satz alle für Ihn notwendigen Informationen zum Bearbeitungsvorgang erhält.

Cgtech Deutschland auf der Hannover-Messe 2011: Halle 25, Stand J10

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