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Early-Access-Programm

SLM Solutions wird Partner von SAP

| Redakteur: Simone Käfer

Das Pilotprojekt Early-Access von SAP will unter anderem 3D-Druckverfahren für Unternehmen zugänglicher machen. Als Additiver Fertiger ist nun SLM Solutions dem Programm beigetreten.

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SLM Solutions ist dem Programm Early-Access von SAP beigetreten. Sie wollen die Additive Fertigung in der Prozesskette verankern.
SLM Solutions ist dem Programm Early-Access von SAP beigetreten. Sie wollen die Additive Fertigung in der Prozesskette verankern.
(Bild: gemeinfrei)

SLM Solutions wird im Rahmen des Early-Access-Programms Partner von SAP. Das Ziel des Softwareherstellers ist es, Feedback von SLM Solutions zur Beta-Version der Anwendung SAP Distributed Manufacturing zu erhalten. Das Programm ist Teil der Zusammenarbeit zwischen SAP und dem Logistikunternehmen UPS und soll dazu beitragen, den 3D-Druck in der industriellen Fertigung zu verankern. Henner Schöneborn, Vorstand von SLM Solutions, erklärt: „Wir haben sofort zugesagt, als SAP auf uns zugekommen ist.”

Im Rahmen der Partnerschaft wird SLM Solutions, auch mit Unterstützung seiner Software-Sparte, die Anwendung ausgiebig testen und SAP mit Feedback versorgen. Dazu ergänzt Uwe Bögershausen, CFO bei SLM: „Für die SLM Solutions Group sind Industrie-Kooperationen ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie.” Die Zusammenarbeit soll die Schnittstellen verbessern, damit die Maschinen für die Additive Fertigung in den Fertigungsprozess integriert werden können. „Gleichzeitig wird dadurch die weitere Entwicklung von SLM Solutions hin zu einem ganzheitlichen Lösungsanbieter für die additive Fertigung unterstützt,” so Bögershausen weiter.

Das Early-Access-Programm

Mit dem Early-Access-Programm plant SAP, dass Fertigungsbetriebe, Unternehmen und Dienstleister für industriellen 3D-Druck, Materiallieferanten, Postunternehmen und globale Logistiknetzwerke ihre Geschäftsprozesse für die Digitalisierung, Genehmigung, Überprüfung und Fertigung digitaler Teile in einem durchgängigen digitalen Fertigungsprozess standardisieren und skalieren können. Das Programm ist ein Baustein des IoT-Portfolios SAP Leonardo. Bislang nehmen 30 Unternehmen an dem Pilotprojekt teil. Nun soll die Initiative um zusätzliche Unternehmen erweitert werden, die das 3D-Druckverfahren testen und evaluieren können, noch bevor es die neue SAP-Anwendung zu kaufen gibt.

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