Studie Smart Grid soll Energieproblem lösen

Redakteur: Sariana Kunze

Die intelligenten Stromnetze, sogenannte Smart Grids, reduzieren die Treibhausgas-Emissionen und ermöglichen eine höhere Netzeffizienz. Nach einer Studie von Frost & Sullivan soll die Smart-Grid-Technologie das Energieproblem lösen.

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Der steigende Energiebedarf, erhöhte CO2-Emissionen, die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energiequellen und die Einführung von Elektrofahrzeugen haben die Realisierung von intelligenten Stromnetzen, den so genannten Smart-Grids, zu einer Notwendigkeit gemacht. Die Entwicklung der Smart-Grid-Technolgie wird hierbei durch die stetig wachsende Zahl von an das Netz angeschlossenen Endverbrauchen, die steigenden Strompreis und die häufigen Blackouts vorantreiben.

Unternehmen beschleunigen Installation intelligenter Stromzähler

Unternehmen beschleunigen die Installation von „Smart-Meters“, intelligenten Stromzählern, die eine Art Vorstufe in der Einführung von Smart-Grid-Technologie darstellen. Smart-Meter sind ein wesentlicher Bestandteil des intelligenten Stromnetzes und werden in Häusern, Bürogebäuden oder Fabriken installiert und an das Stromnetz angeschlossen.

Eine aktuelle Studie von Frost & Sullivan, Advances in Smart Grid Technologies ergab, dass die Einführung von Smart-Grids durch neue innovative Übertragungsleitungen, detaillierte Netzzustandsinformationen in Echtzeit und dezentrale Energieerzeugung zu einer gesteigerten Energieübertragung und Erzeugungseffizienz führen wird.

Smart-Grid-Markt gewinnt in den USA und Europa an Terrain

„Der Smart-Grid-Markt hat bereits in den USA und Europa an Terrain gewonnen und dieser Aufwärtstrend dürfte auch mit der nun einsetzenden großräumigen Einführung anhalten“, bemerkt Tomasz Kaminski, Technical Insights Research Analyst bei Frost & Sullivan. „Andere Technologien, wie erneuerbare Energien, E-Fahrzeuge und dezentrale Erzeugung werden die Auswirkungen des Wachstums des Marktes für intelligente Stromnetzes zu spüren bekommen.“

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