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Packmittel

Smart verpackt mit und ohne Elektronik

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Solche erstaunlich einfachen, in der Entwicklung aber gar nicht trivialen Lösungen kann man auch beim Verpackungshersteller Karl Knauer, Biberach (Baden), finden. Eine Innenfutter-Faltschachtel für pulvrige Produkte und Granulate gehört beispielsweise dazu. Denn das luftdichte Innenfutter der Verpackung lässt sich — sehr zur Freude der Käufer des Produkts — nicht nur einfach und sauber öffnen. Durch eine Einstecklasche ist die Faltschachtel außerdem wieder sicher verschließbar; was nicht jede vorgeblich wiederverschließbare Verpackung mit sich machen lässt.

Anders als viele Verpackungshersteller setzt das zur Copaco-Gruppe gehörende Unternehmen einen Entwicklungsschwerpunkt auf die Integration gedruckter elektronischer Bauteile. Die Gruppe engagiert sich als (bisher) einziger Faltschachtel-Hersteller in der Organic Electronic Association (OE-A). Diese vom VDMA eingerichtete internationale Arbeitsgemeinschaft analysiert aus Sicht der Nutzer die Möglichkeiten rund um das Thema organische Elektronik – und die Mitgliedsunternehmen zeigen mit von ihnen entwickelten Produkten auf, was möglich ist.

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Die Faltschachtel mit integriertem Thermometer des Unternehmens aus dem Kinzigtal gehört mit Sicherheit zu den smarten Verpackungen, die den Kunden aus der Nahrungsmittel- oder Pharmaindustrie einen Mehrwert bieten. Den Käufern der Produkte ebenso. Denn auch sie sehen mit einem Blick, ob die Temperatur für das wärme- oder kälteempfindliche Produkt in der Faltschachtel noch „im grünen Bereich“ liegt.

Mehrfarbige Lichteffekte setzen Produkte in Szene

Weitaus auffälliger agiert die auf der letztjährigen Interpack gezeigte, „Hi-Light“ genannte leuchtende Verpackung. Deren aktiv leuchtende Bereiche werden auf die hochveredelte Oberfläche aufgedruckt – wenn gewünscht, auf mehrere Seiten. Mit mehrfarbigen Lichteffekten oder -animationen, kombiniert mit einem Bewegungssensor, lassen sich Logos, Bilder oder Texte in Szene setzen, was in den Marketingabteilungen Interesse weckt.

Die aufdruckbaren RFID-Tags, wie sie die Unternehmen der Copaco-Gruppe gemeinsam mit Partnern innerhalb der VDMA-Arbeitsgemeinschaft entwickeln, zielen dagegen mehr auf verbesserte Logistikprozesse ab. Denn die gedruckten Chips würden die Kosten, die (neben Anderem) dieser smarten Anwendung bisher im Wege stehen, deutlich senken.

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