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19.08.2021

Lückenlose Auftragsverfolgung macht CNC-Maschinenpark noch leistungsfähiger

Order Management und Automatic Time-Labelling erweitern Funktionalität der smartblick-Software: Den Status einzelner Bestellungen mit Stift und Papier manuell zu verfolgen und die Nutzung der Kapazitäten kontinuierlich anzupassen, kann sich insbesondere in größeren CNC-Maschinenparks schnell zu einer arbeits- und zeitintensiven Aufgabe entwickeln. Mit smartblick und neuen Software-Features zur Auftragsverwaltung und automatischen Zeitmarkierung geht es einfacher und zugleich weitaus effizienter.

Je mehr Einzelheiten über einen Arbeitsprozess bekannt sind, desto schneller können Schwachstellen erkannt und Abläufe verbessert werden. In der täglichen Praxis eines CNC-Maschinenparks lässt sich diese Binsenweisheit aber nicht so leicht anwenden, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Während immer mehr große Betriebe die Auftragsverfolgung in komplexe und übergeordnete Softwarelösungen einbetten, wird der Fortgang einer Bestellung bei vielen kleineren Lohnfertigern nach wie vor mit Stift und Papier erfasst und bestenfalls über eine klassische Software zur Tabellenkalkulation ausgewertet, und das noch dazu erst im Nachhinein. Selbst wenn dadurch Kapazitätsengpasse sichtbar werden, können die entsprechenden Arbeitsabläufe erst mit erheblicher Verzögerung optimiert werden. In der Zwischenzeit entstehen womöglich an anderen Orten neue Engpässe, und in der Summe sorgen selbst kleine Schwachstellen im Produktionsablauf für erhebliche Probleme.


50 Prozent mehr Effizienz dank smartblick

Was den fortlaufenden Überblick zum Status der jeweiligen Maschinenaktivität angeht, leistet smartblick in der CNC-Fertigung bereits wertvolle Dienste. „Einige unserer Kunden vermelden eine Effizienzsteigerung in der Maschinenauslastung um 50 Prozent, nur weil ihnen dank smartblick jetzt die wichtigsten Informationen immer zur Verfügung stehen“, berichtet smartblick-Softwareentwickler Aleksander Banjanin. Die entsprechenden Daten erfasst smartblick über Sensoren, die kontaktlos an der Stromzufuhr von CNC-gesteuerten Dreh-, Fräs- oder Universalmaschinen angebracht werden. Die smartblick-Software verwandelt die Daten dann in aussagekräftige Statusinformationen, anhand derer die Kapazitäten schnell und präzise gesteuert werden können.


Kundenwünsche umfassend berücksichtigt

Der Leistungsumfang der smartblick-Software wird fortlaufend erweitert, die Entwickler orientieren sich dabei vor allem an den Wünschen und Anregungen der Kunden. „Wir konzentrieren uns darauf, unseren Kunden diejenigen Informationen bereitzustellen, die am besten zur Verbesserung der Effizienz und zur Optimierung von Prozessen geeignet sind“, erklärt Aleksander Banjanin. Aktuelles Beispiel sind die neuen Features „Order Management“ und „Automatic Time-Labelling“: „Im Gespräch mit unseren Kunden hat sich herausgestellt, dass es in vielen Betrieben an Informationen mangelt, wie eine Bestellung auf der Ebene der CNC-Fertigung im Detail abgearbeitet wird. Um zu wissen, wie gut ein Betrieb auf der Auftragsebene abschneidet und an welchen Stellen womöglich Geld verlorengeht, muss der einzelne Auftrag aber möglichst lückenlos und in Echtzeit verfolgt werden können.“


Auftragsverfolgung im Handumdrehen vorbereitet

Das smartblick-Entwicklerteam hat dafür eine integrierte Lösung aus Datenerfassung und Auftragsverwaltung geschaffen. „Das Order Management ist eine einfache und benutzerfreundliche Funktion, mit deren Hilfe innerhalb weniger Minuten Aufträge angelegt und verfolgt werden können“, so Banjanin. „Produktionsleiter und Bediener können damit in Echtzeit verfolgen, was auf welcher Maschine gerade geplant ist und welcher Auftrag gerade bearbeitet wird. Aus den aufbereiteten Daten wird dann klar ersichtlich, an welchen Stellen des Fertigungsprozesses Engpässe auftreten, die dann gezielt beseitigt werden können.“


Zur besseren Erkennung möglicher Schwachstellen wird das Order Management um eine Funktion zur automatischen Zeitmarkierung ergänzt. Maschinenzustände können nun auf Basis individuell festgelegter Beschreibungen mit einem einzigen Klick gekennzeichnet und bei Bedarf mit zusätzlichen Kommentaren versehen werden. „Wenn eine Maschine beispielsweise aufgrund von Wartungsarbeiten längere Zeit für die Produktion ausfällt, kann dieser Stillstand mit einem Ausfallzeitetikett gekennzeichnet werden. Stellt sich im Nachhinein heraus, dass während einer Auftragsbearbeitung Fehler aufgetreten sind, können die Abläufe präzise nachvollzogen und für die Zukunft verbessert werden.“


Status jederzeit klar ersichtlich

Die Nutzung der neuen Funktionen ist denkbar einfach. Bei der Anlage eines Auftrages wird im smartblick-System zugleich definiert, welche einzelnen Arbeitsschritte auf welchen Maschinen ausgeführt werden müssen, damit die Bestellung abgeschlossen werden kann, inklusive des geschätzten Zeitaufwands. Der Maschinenbediener hakt dann auf der smartblick-Benutzeroberfläche den jeweils aktuellen Arbeitsschritt ab, während auf der Ebene der Produktionsleitung genau nachvollzogen werden kann, wie es um den Status jedes einzelnen Auftrags gerade bestellt ist. Am Ende fasst smartblick automatisch zusammen, wie lange die Auftragsbearbeitung tatsächlich gedauert hat und wo es Abweichungen zwischen Soll- und Ist-Zeit gab. Bei Bedarf können die Daten dann auch mit übergeordneten Systemen der Auftragsverwaltung verknüpft werden und die dort verfügbaren Informationen ergänzen.


„Das Auftragsmanagement und die automatische Zeitmarkierung von smartblick bieten den Nutzern faktenbasiertes Wissen, um die Abläufe innerhalb des Betriebes kontinuierlich weiter verbessern zu können“, fasst Aleksander Banjanin zusammen. „Die Features sind aus unserer Sicht ein wichtiger Fortschritt, das Leistungspotenzial von smartblick ist damit aber längst noch nicht ausgereizt.“