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Itac Software Smarte Devices erschließen Potenzial von Industrie 4.0

| Redakteur: Jürgen Schreier

Die ITAC Software AG, Montabaur, erweitert ihr Angebotsspektrum um ITAC-Smart-Devices. Damit stellt der Spezialist für Manufacturing Executive Systems (MES) praktische Plug & Play-Komponenten zur realen Abbildung von Industrie 4.0-Szenarien vor.

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Die Industrie-4.0-Evaluierungsumgebung wird derzeit in der Fabrik des Elektronikzulieferers Limtronik aufgebaut.
Die Industrie-4.0-Evaluierungsumgebung wird derzeit in der Fabrik des Elektronikzulieferers Limtronik aufgebaut.
(Bild: Limtronik)

Die neu entwickelten Produkte sind das ITAC-Smart-MES-Device und das ITAC-Smart-Receiving-Device. Damit will sich das Softwareunternehmen als Internet-of-Things-Lösungsanbieter für die Smart Factory positiponieren.

MES erstmals mit Web-fähigen Embedded Systems kombiniert

ITAC kombiniert sein MES erstmals mit Web-fähigen Embedded Systems (ES). So dient das neue ITAC-Smart-MES-Device der schnellen und optimierten Integration von manuellen Arbeitsvorgängen sowie hoch automatisierten Fertigungsprozessen. Das Produkt ermöglicht per Plug & Play die Integration von anlagennahen Geräten wie Barcode-Reader, RFID-Scanner und Transportanlagen. Außerdem lassen sich Prozesse online verriegeln.

Die über die Fabrik verteilten lokalen ITAC-Smart-MES-Device kommunizieren mit dem Software-Schnittstellen-Standard OPC UA (Unified Architecture) als Basis-Schnittstelle für Industrie 4.0 miteinander. „Mit industrietauglichen web-fähigen Embedded Systems bringen wir das Internet of Things in die smarte Fabrik der Zukunft“, erklärt Volker Burch, Vice President Advanced Technology Division der ITAC Software AG.

Erfassung von Herstellerangaben beim Wareneingang wird erleichtert

Das ITAC-Smart-Receiving-Device ist eine konsolidierte Wareneingangslösung zur nachfolgenden eindeutigen Identifikation von Materialien jeglicher Art. Das Produkt wurde zur exakten Kennzeichnung von Materialgebinden für eine lückenlose Materialchargenerfassung und Rückverfolgung entwickelt. Hiermit lassen sich Herstellerinformationen von Materialien in Sekundenbruchteilen über einen Lesevorgang des jeweiligen Herstellers bzw. des Zulieferer-spezifischen Materialetiketts automatisch erfassen.

Die bisher aufwendige manuelle Erfassung von Herstellerangaben beim Wareneingang – als erster Schritt einer logistischen Prozesskette und Grundlage für eine durchgängige Materiallogistik, Qualitätssicherung und Traceability – wird damit erheblich erleichtert.

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