Suchen

Contitech auf der Hannover Messe 2017 Smarte Fördergurtüberwachung

| Redakteur: Peter Königsreuther

Unter dem Motto Smart Solutions Beyond Rubber zeigt Contitech intelligente Systeme zur digitalen Fehlerauffindung an Stahlfördergurten. In Halle 6, am Stand F18

Firmen zum Thema

„Das Überwachungssystem Conti Multiprotect hilft, Schäden wie Längsschlitze oder Verbindungsfehler am Fördergurt im laufenden Betrieb frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu reparieren“, so Anwendungstechniker Patrick Raffler von Contitech.
„Das Überwachungssystem Conti Multiprotect hilft, Schäden wie Längsschlitze oder Verbindungsfehler am Fördergurt im laufenden Betrieb frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu reparieren“, so Anwendungstechniker Patrick Raffler von Contitech.
(Bild: H. Jelinek)

Dem internationalen Technologieunternehmen und Industriepartner Contitech eröffnen sich durch die zunehmende Vernetzung im Industriesektor enorme Wachstumspotenziale, wie es heißt. „Die Digitalisierung ist eine große Chance für uns, gemeinsam mit unseren Kunden für Verbesserungen zu sorgen. Als Teil der gesamten Wertschöpfungskette können wir als Zulieferer und Industriepartner die Voraussetzungen dafür schaffen und die industrielle Infrastruktur entscheidend mitgestalten. Intelligent vernetzte Systeme, Maschinen und Anlagen ebnen dafür den Weg“, erklärt Hans-Jürgen Duensing, im Continental-Vorstand verantwortlich für die Division Contitech.

Dauerhaft installierbar

Die vierte industrielle Revolution zeichnet sich unter anderem durch die intelligente Vernetzung von Fertigungs- und Instandhaltungsprozessen aus. Notwendige Daten stehen in Echtzeit weltweit zur Verfügung. „Daraus ergeben sich ganz neue Geschäftsmöglichkeiten. Predictive Maintenance, also das vorausschauende Warten und Instandhalten von Maschinen und Anlagen, wird künftig ein wesentlicher Wachstums- und Effizienztreiber in einer Vielzahl der Industrien sein, in denen wir tätig sind“, ergänzt Duensing. Auf der Hannover Messe stellt Contitech erstmals ein dauerhaft installierbares und digital vernetzbares Überwachungssystem für Stahlseilfördergurte vor. „Mit dieser permanenten Überwachung ergibt sich jederzeit ein detailliertes Bild von der Beschaffenheit der Fördergurte ohne den laufenden Betrieb einstellen zu müssen. Reparaturen an Deckplatten können so präventiv und rechtzeitig geplant und damit Wartungskosten gesenkt werden“, beschreibt Raffler weiter die Vorteile.

Bildergalerie

Mit Chips und Tricks

Größere Schäden wie Längsschlitze oder Verbindungsfehler am Fördergurt könnten gravierende Folgen für den Anlagenbetrieb haben und schlimmstenfalls zu Totalausfällen führen. „Das Überwachungssystem Conti Multiprotect hilft dabei, solche Schäden im laufenden Betrieb frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu reparieren. Längerer Stillstand kann so vermieden werden“, erläutert Anwendungstechniker Patrick Raffler. Dabei werden in das Transportband eingebettete Rip Inserts (Schlitzschutzstellen) mittels ihrer charakteristischen Magnetfelder auf Längsschlitze hin überprüft, heißt es weiter. Durch den Einsatz von RFID (radio-frequency identification) Chips habe Contitech die Lokalisierung von Längsschlitzen im Gurt auch optimieren können. Darüber hinaus ist Conti Multiprotect in der Lage, den Zustand der Verbindungsstellen zu erfassen sowie Schadstellen innerhalb der Karkasse zu erkennen. Die Bedienung des benutzerfreundlichen Systems ist intuitiv gestaltet und erfolgt auf einer grafischen Schnittstelle.

(ID:44515946)