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Arburg Smarte Kunststoffverarbeitung im Fokus der Technologie-Tage 2018

Redakteur: Peter Königsreuther

Ein, wie es heißt, volles „Loßburger Haus“, das von rund 6300 Gäste besucht wurde, um die Trends in der Kunststoffverarbeitung zu erleben und zu erfahren, unterstreicht die Bedeutung des größten In-House-Events der Branche in Deutschland. Der Weg in die Industrie 4.0 spielte dabei eine Hauptrolle.

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Volles Haus im März in Loßburg: Rund 6300 kunststoffliche Fachleute kamen, wie es heißt, vom 14. bis 17. März zu den Arburg Technologie-Tagen 2018, dem weltweit größten In-house-Event der kunststoffverarbeitenden Branche.
Volles Haus im März in Loßburg: Rund 6300 kunststoffliche Fachleute kamen, wie es heißt, vom 14. bis 17. März zu den Arburg Technologie-Tagen 2018, dem weltweit größten In-house-Event der kunststoffverarbeitenden Branche.
(Bild: Arburg)

Arburg beschäftige schon länger und intensiv mit der Digitalisierung seiner Produkte und Dienstleistungen, um die Produktionseffizienz bei seinen Kunden immer noch weiter zu steigern. Unter dem Schlagwort „for digitalisation“ wurden dazu in der Effizienz-Arena 2018 zahlreiche Beispiele vorgestellt. Im Mittelpunkt standen, wie es heißt, sechs neue Assistenzpakete, die den Maschinenbediener aktiv unterstützen und ab sofort zu kaufen sind:

  • „4.set-up“ für geführtes Einrichten;
  • „4.start-stop“ für erleichterten Produktionsanlauf;
  • „4.optimisation“ für Reduktion der Stückkosten;
  • „4.production“ für mehr Freiheit beim Programmieren;
  • „4.monitoring“ für Prozess- und Qualitätsüberwachung;
  • „4.service“ für schnellen Online-Support.

Unter dem Schlagwort „for assistance“ präsentierte Arburg in der Effizienz-Arena auch an zwei weiteren Stationen das Arburg-Leitrechnersystem ALS sowie die neue Gestica-Steuerung samt einer mobilen Version und Selogica im ihrem neuen Design (ND).

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Heiße Infomationen und heißer Kaffee

Im Schnittstellen-Café war „for connection“ das Thema. Dort informierten Arburg-Experten aus der Softwareentwicklung und dem Turnkey-Bereich zu Wissenswertem rund um den Datenaustausch zwischen Maschinen, Robot-Systemen, Peripherie, Werkzeugen und Werkstücken. In persönlichen Gesprächen erfuhren die Besucher mehr beispielsweise zum aktuellen Stand der Euromap-Schnittstellen 77 (MES-Systeme), 79 (Robotsysteme) und 82 (Peripherie) oder zur Synchronisation von Maschinen und Robot-Systemen in Turnkey-Anlagen.

Einen Blick in die digitale Zukunft erlaubte der Ausstellungsbereich „for visions“. Interessant sei künftig zum Beispiel die Arbeit mit einem „digitalen Zwilling“– dem virtuellen Abbild einer realen Maschine. Zum Thema Augmented Reality (AR) wurde dabei demonstriert, wie sich der Service durch eine computergestützte Erweiterung der Realität mit virtuellen Zusatzinformationen oder Objekten in Zukunft verbessern lässt. Im Bereich Virtual Reality (VR) konnten die Besucher in einer interaktiven Umgebung Details zur Schließeinheit der hybriden Großmaschine Allrounder 1120 H und zur Produktion des bekannten Arburg-Klapptrittschemels erleben, die, wie Arburg betont, in der realen Welt so nicht zu sehen sind. Das ist besonders bei der Produktentwicklung interessant.

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