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Moulding Expo 2019

So funktionieren Heißkanäle ohne Zylinderkühlung

| Redakteur: Peter Königsreuther

Bei Einsatz der Hrscool-Technologie von Hrsflow in Heißkanalsystemen erübrigt sich in einer Vielzahl von Anwendungen eine separate Kühlung der Zylinder, heißt es. Hrsflow präsentiert das Verfahren auf der Moulding Expo 2019 in Halle 7 am Stand D41 in Stuttgart.
Bei Einsatz der Hrscool-Technologie von Hrsflow in Heißkanalsystemen erübrigt sich in einer Vielzahl von Anwendungen eine separate Kühlung der Zylinder, heißt es. Hrsflow präsentiert das Verfahren auf der Moulding Expo 2019 in Halle 7 am Stand D41 in Stuttgart. (Bild: A. Piovesan)

Der MEX-Aussteller Hrsflow demonstriert mit seiner Hrscool-Technologie, wie man bei seinem Heißkanalkonzept im Spritzgießwerkzeug eine separate Zylinderkühlung sparen kann. Halle 7 am Stand D41.

Hrscool ist laut Herstellerbeschreibung eine neuartige Möglichkeit, um das Heißkanal-Spritzgießen so zu optimieren, dass die sonst erforderliche Wasserkühlung der zugehörigen Aktuatoren entfallen kann. Der Schlüssel dazu ist ein sogenanntes zweifach optimiertes Temperaturmanagement: Dabei verringern isolierende Stützsäulen mit minimierten Kontaktflächen den Wärmeeintrag vom Heißkanalverteiler zum Zylindergehäuse. Letzteres, betont Hrsflow, ist außerdem mit einer Abdeckung versehen, deren große, planebene Oberfläche aus einem thermisch hochleitfähigen Material besteht. Aufgrund der integrierten Höhenadaptierbarkeit derselben, profitiere man von einer maximalen Wärmeableitung vom Zylinder zur kalten Aufspannplatte.

Großflächige Kunststoffteile via Heißkanal spritzen

Großflächige Kunststoffteile via Heißkanal spritzen

08.01.19 - Hrsflow verquickt seine universell einsetzbaren Heißkanalsysteme, wie es heißt, mit seinem Know-how zur Spritzgusssimulation. Das eröffne neue Möglichkeiten für die Herstellung thermoplastischer, dünnwandiger sowie flächiger Kunststoffteile, wie Laptop-Deckel oder Kofferschalen. lesen

Material- und aufwandsparende Kühlalternative

Die offensichtlichen Vorteile, die der Einsatz von Hrscool bietet, ergeben sich nicht zuletzt durch das Weglassen aller für eine aktive Kühlung erforderlichen Elemente wie Kanäle, Leitungen und Anschlüsse. Folglich sinken die Kosten für die Montage und Handhabung. Die Maschinenverfügbarkeit steige, weil sich keine Probleme mit verstopften Kühlkreisläufen und dem Abbau von Hydraulikflüssigkeiten ergeben könnten, sodass auch die Betriebskosten fallen. Darüber hinaus eröffnet der kompakte Aufbau von Systemen mit Hrscool die Chance zum Einbau in Werkzeuge mit begrenzten Platzverhältnissen, so Hrsflow. Weil sich die Temperatur gleichförmig entlang des gesamten Heißkanalsystems verteile, steige außerdem die Formteilqualität. Ein weiterer Vorteil ist, dass aufgrund der Fixierung per Bajonettverschluss die Nadel beim Ein- und Umbau in der Düse verbleiben könne.

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