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Arbeitsrecht So funktioniert die Brückenteilzeit

Autor: Melanie Krauß

Seit 2019 haben Arbeitnehmer das Recht, ihre Arbeitszeit befristet zu reduzieren – und danach wieder in die Vollzeit zurückzukehren. Was es dabei zu beachten gibt, weiß Rechtsanwalt Alexander von Chrzanowski.

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Bei der Brückenteilzeit können Mitarbeiter ihre Arbeitszeit um einen beliebigen Anteil reduzieren.
Bei der Brückenteilzeit können Mitarbeiter ihre Arbeitszeit um einen beliebigen Anteil reduzieren.
(Bild: ©Bondarau - stock.adobe.com)

Bei der Brückenteilzeit können Mitarbeiter ihre Arbeitszeit um einen beliebigen Anteil und für einen befristeten Zeitraum reduzieren. Der Unterschied zur „normalen Teilzeit“: Nach Ablauf des Zeitraums hat der Mitarbeiter Anspruch, wieder in die Vollzeit zurückzukehren. Damit der Arbeitgeber mehr Planungssicherheit hat, muss der Zeitraum vorher genau festgelegt werden.

Wer kann Brückenteilzeit beantragen?

An sich kann jeder Mitarbeiter Brückenteilzeit beantragen. Selbst Mitarbeiter, die sich bereits in Teilzeit befinden, können zusätzlich einen Antrag auf Brückenteilzeit stellen. Dabei müssen sie nicht einmal Gründe für ihren Antrag angeben. Voraussetzung ist allerdings, dass der Mitarbeiter schon mindestens sechs Monate Vollzeit im Unternehmen beschäftigt ist. Außerdem gilt der Anspruch auf Brückenteilzeit nur für Unternehmen mit mehr als 45 Mitarbeitern.

Über den Autor

 Melanie Krauß

Melanie Krauß

Redakteurin Management & IT und Karriere & Weiterbildung