Strategie So reduzieren Sie die Bauteilkosten in der Additiven Fertigung

Autor Simone Käfer

Vorteile der Additiven Fertigung wie Schnelligkeit und Flexibilität oder Geometriefreiheit stehen hohen Kosten gegenüber. Wie Sie die total cost per part niedrig halten? Mit viel Digitalisierung.

In der Additiven Fertigung sind die Gesamtkosten für ein Bauteil meistens noch hoch.
In der Additiven Fertigung sind die Gesamtkosten für ein Bauteil meistens noch hoch.
(Bild: ©Eigens - stock.adobe.com)
  • Zu den Gesamtkosten eines Bauteils zählen auch die Posten hinzu, die sich durch die angestrebte Qualität des Teils und durch den Produktivitätslevel ergeben.
  • Auf die Additive Fertigung abgestimmte Konstruktionstools helfen beim Sparen.
  • Eine automatisierte und digitalisierte Produktionslinie für die Additive Fertigung kann über 50 % der Kosten senken.

Gerade in einer Serienfertigung zählt jeder Cent, den ein Bauteil mehr oder weniger kostet. Denn sie summieren sich schnell zu hohen Beträgen – für Auftragsfertiger, Auftraggeber und Endkunde. Aber auch bei Losgröße 1 kann man mit Additiver Fertigung (additive manufacturing, AM) Bauteilkosten einsparen. Die Gesamtkosten eines Bauteils (total cost per part) setzten sich aus mehreren Faktoren zusammen. Neben den Kosten für das reine Bauteil an sich zählen auch die Posten hinzu, die sich durch die angestrebte Qualität des Teils und durch die Produktivitätslevel ergeben. Ein positiver Kostenposten entsteht, wenn Sie Ersatzteile additiv fertigen: Sie sparen Lagerkosten.

Das zählt zu den total cost per part

Die Kosten pro Bauteil: Wichtig ist, dass Sie Ihren Berechnungen einen voll ausgelasteten Bauraum zugrunde legen. Alles andere verfälscht die Kostenkalkulation. Ausgelastet heißt nicht unbedingt das ein und selbe Produkt mehrfach zu drucken. Auch verschiedenen Produkte in einem Baujob richtig angeordnet, um so viel Bauraum wie möglich auszunutzen, führt zu einem vollen Drucker.