15 todsichere Fußballertipps

So wird auch Ihr Team Weltmeister!

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Tipp 12: Spieler, die bis zum Umfallen kämpfen

Wie oft wurde Sebastian Schweinsteiger im Finale gefoult? In der Verlängerung hatte man den Eindruck: Die argentinischen Spieler verwechseln ihn mit dem Ball. So oft wurde er getreten. Doch Schweinsteiger stand immer wieder auf. Und selbst als er unter dem Auge eine Platzwunde hatte, ließ er diese nur schnell zunähen. Dann spielte er mit der ihm eigenen Dynamik weiter. Solche Spieler sind die echten Leitwölfe in einem Team, denn an ihnen können sich die Mitspieler, wenn sie müde werden, aufrichten.

Tipp 13: Kreative Geister

Mit einem Vorgehen nach Schema F kommt man sowohl im Fußball, als auch bei der Projektarbeit oft nicht zum Ziel. Entsprechend wichtig sind Spieler wie Thomas Müller im Team, die immer wieder unkonventionelle Wege sehen und gehen, und die nicht die Mühe scheuen, auch mal einen im Nachhinein als überflüssig sich erweisenden Weg zu gehen, weil sie vermuten: Er könnte zum Erfolg führen.

Tipp 14: Zufriedene Ergänzungsspieler

Es war bei der WM immer wieder faszinierend zu sehen, wie gutgelaunt auch solche Spieler wie Roman Weidenfeller und Lukas Podolski waren, obwohl sie bei den Spielen entweder die ganze oder meiste Zeit auf der Ersatzbank saßen. Von Missgunst oder Neid keine Spur. Vielmehr hatte man nach dem Filiale den Eindruck: Sie freuen sich ebenso über den WM-Titel wie die die Hauptprotagonisten des Erfolgs. Diese Stimmung zu erzeugen und aufrechtzuerhalten, war vielleicht die größte Leistung der Führungskraft Jogi Löw, denn Grabenkämpfe hätten das Team schnell auseinander brechen lassen. Und diese Gefahr war nicht gering. Schließlich verbrachten die 23 Profi-Kicker in Brasilien viel Zeit sozusagen in Quarantäne gemeinsam unter einem Dach.

Tipp 15: Ein Quäntchen Glück

Auch die deutsche Mannschaft hatte im Turnierverlauf Glück. So zum Beispiel als in der ersten Halbzeit des WM-Finales nach einer völlig verunglückten Kopfball-Zurückgabe des ansonsten souveränen Mats Hummel, ein argentinischer Stürmer plötzlich allein vor Torwart Neuer stand. Doch er schoss daneben. Dieses Quäntchen Glück brauchen auch Spitzen-Teams immer wieder, wenn sie den großen Erfolg anstreben. Doch wie ein Sprichwort sagt: Das Glück gehört den Tüchtigen. Deshalb war der deutsche WM-Titel mehr als verdient.

* Hans-Peter Machwürth ist Geschäftsführer der international agierenden Unternehmensberatung Machwürth Team International (MTI Consultancy), Visselhövede, die auch eine Niederlassung in Brasilien hat.

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