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Fraunhofer-IML

Software bewertet RFID-Einsatz

| Redakteur: Bernd Maienschein

Das Dortmunder Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) bietet Hilfe bei der Bewertung eines möglichen RFID-Einsatzes. Unter der Bezeichnung „Cobra - Cost and Benefits of RFID-Applications“ hat das IML im Rahmen eines Forschungsvorhabens der Stiftung Industrieforschung ein Softwarekonzept zur Bewertung von Kosten und Nutzen eines RFID-Einsatzes entwickelt.

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Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Bewertung qualitativer Aspekte. Dazu zählen beispielsweise die Erhöhung der Transparenz in der Supply Chain oder die Reduktion von Beständen und Fehlerquoten. In bisherigen Programmen zur Kosten-Nutzen-Analyse blieben diese Faktoren aufgrund ihrer Komplexität nur unzureichend beachtet, wie es heißt.

RFID-Bewertung anhand von Fallstudien

Die Umsetzung des Konzepts erfolgte in Fallstudien mit den beteiligten Unternehmen Deufol Exportverpackungen, IFCO Systems, Gigaset Communications und der GUS Group. Zur Anwendung kommt das entwickelte Verfahren auch bei der Karstadt Warenhaus AG, wo der RFID-Einsatz auf Artikelebene von Anfang an begleitet und bewertet wird. Eine Demoversion des Kalkulationstools steht unter http://cobra.iml.fraunhofer.de zum Download zur Verfügung.

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