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Hannover-Messe 2010

Softwarehersteller SAP gleich mehrfach vertreten

| Redakteur: Claudia Otto

SAP ist mehrfach auf der Hannover-Messe 2010 anzutreffen. Zum einen hat der Softwarespezialist am Stand des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) (Halle 17, Stand D49) einen Schwerpunkt zum Thema Manufacturing Execution Systems (MES) . Mit den Partnern Trebing + Himstedt, Salt Solutions und DSC Software AG zeigen die Walldorfer dort, was sie zur Optimierung der Fertigungssteuerung bereithalten.

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Zum anderen stellt das Softwarehaus zwei Forschungsprojekte vor, ebenfalls zusammen mit Partnern. So ist am Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (Halle 13, Stand C51) das Forschungsprojekt Me-Regio (Minimum Emission Region) zu sehen. Die ENBW Energie Baden-Württemberg AG und die SAP AG zeigen gemeinsam, wie intelligente Informationstechnologie die Effizienz der Energieversorgung erhöht und zugleich deren Umweltbilanz verbessert.

SAP erforscht „digitales Produktgedächtnis“

Im Rahmen der Innovationsallianz „Digitales Produktgedächtnis“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung präsentieren SAP, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, Siemens und DHL Ergebnisse des Forschungsprojektes Sem-Pro-M (Semantic Product Memory). Dargestellt wird, wie mit intelligenten Etiketten Entwicklungs-, Produktions-, Logistik-, Wartungs- und Serviceprozesse optimiert werden (Halle 17, Stand D27).

Der Schwerpunkt des SAP-Auftritts liegt eigenen Angaben zufolge auf Produktionskennzahlen, einem Thema, mit dem sich auch der VDMA beschäftigt und der als erstes Ergebnis das Einheitsblatt 66412 MES-Kennzahlen veröffentlichte. Dieses enthält eine Sammlung von betriebswirtschaftlichen Kennzahlen für die Fertigungssteuerung und -überwachung, die die Beurteilung und Festlegung der Zielvorgaben von Fertigungsprozessen ermöglichen.

Dashboard zur Fertigungssteuerung nach VDMA-Kennzahlen

Entsprechend stellt SAP erstmals ein speziell entwickeltes Dashboard zur Darstellung und Analyse von Produktionskennzahlen vor. Die neue Software ergänzt die Anwendung SAP Manufacturing Execution, mit der Unternehmen Fertigungsprozesse in Echtzeit modellieren, überwachen und steuern können. Ein weiterer Ausstellungsschwerpunkt ist die Planung, Verwaltung und Steuerung der gesamten Produktentwicklung mittels der Anwendung SAP Product Lifecycle Management (SAP PLM).

SAP AG auf der Hannover-Messe 2010: Halle 17, Stand D49 und D27, sowie Halle 13, Stand C51

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