Rockwell Softwaresuite vereinfacht Entwicklung von Automatisierungssystemen

Um die Entwicklungs- und Konfigurationsphase zu verkürzen, hat Rockwell Automation seine integrierte Entwicklungsumgebung Studio 5000 erweitert. Diese Softwaresuite verfüge nun über neue Integrationsmöglichkeiten von Entwicklungstools, vorkonfigurierte Objekte, die kundenspezifische Codes ersetzen sowie zusätzliche Funktionen zum Schutz der Entwicklungsleistung.

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Nun erlmöglicht Studio 5000 Architect den gegenseitigen Datenaustausch mit gängigen Entwicklungstools wie Eplan oder Autocad.
Nun erlmöglicht Studio 5000 Architect den gegenseitigen Datenaustausch mit gängigen Entwicklungstools wie Eplan oder Autocad.
(Bild: Rockwell Automation)

Nun ermögliche Studio 5000 Architect den gegenseitigen Datenaustausch mit gängigen Entwicklungstools wie Eplan oder Autocad. Dies verkürze die Inbetriebnahmezeiten erheblich, weil Techniker die Steuerungsdaten aus den Entwicklungstools nicht mehr manuell in Studio 5000 übertragen müssen, heißt es.

Die erweiterte Integration mit Ecad-Tools reduziere den Arbeitsaufwand während der Entwicklungsphase und bei künftig erforderlichen Systemänderungen um Stunden. Außerdem werde das Fehlerrisiko minimiert und Anwender hätten mehr Freiheit bei der Auswahl ihrer Entwicklungstools.

Rockwell Automation hat den Application Code Manager der Studio 5000 Software um vorkonfigurierte Objekte erweitert. Durch die Verwendung dieser Objekte sollen Techniker Zeit sparen, die sie anderenfalls zur Entwicklung eigener Codes aufbringen müssten. Darüber hinaus sollen sich die Systeme leichter standardisieren lassen. Zunächst sind zwei Objektbibliotheken enthalten: die Prozessobjektbibliothek sowie die Maschinenbauer-Bibliotheken, beide einschließlich Steuercode, HMI-Faceplates Alarme, Ereignisse und Tags, heißt es weiter.

Zur Erhöhung des Know-how-Schutzes habe Rockwell Automation den Studio 5000 Logix Designer um lizenzbasierten Inhaltsschutz erweitert. Hersteller sollen nun die Entwicklung und Ausführung ihrer Logix-Inhalte schützen können, indem sie beschränken, wer Objektquellcode einsehen oder bearbeiten darf. Dies unterbinde außerdem die Vervielfältigung von Code durch nicht autorisierte Maschinen. Für Maschinenbauer minimiere sich dadurch das Risiko, dass Anwender Code in eine nicht von ihnen produzierte Maschine kopieren.

Logix-Steuerungen seien nun i der Lage, selbstständig Systemänderungen zu überprüfen, die wiederum für die Anwender über ein Sicherheitsprotokoll innerhalb des Studio 5000 Logix Designers einsehbar seien. Auf diese Weise lassen sich nach Aussage des Herstellers Steuerungssysteme noch effizienter verwalten.

Der Studio 5000 View Designer verfüge nun über zusätzliche Grafikfunktionen, die die Konfiguration erleichtern sollen. Anwender seien nun in der Lage, eigene wiederverwendbare Grafiken zu erstellen. Diese lassen sich dann unkompliziert konfigurieren und mit benutzerdefinierten Logix-Datentypen und Add-On-Befehlen verknüpfen. Der Studio 5000 View Designer unterstütze jetzt außerdem mehrere Sprachen, zwischen denen Anwender an den Bedienterminals wechseln könne.

Des Weiteren hat Rockwell Automation seine Softwaresuite Studio 5000 um virtuelle Entwicklungsfunktionen ergänzt. Mit der Anwendung Studio 5000 Logix Emulate können Techniker den Anwendungscode unabhängig von der Hardware überprüfen, testen und optimieren. Dies senke die Projektkosten und verkürze die Entwicklungszyklen. Studio 5000 Logix Emulate lasse sich auch in andere Simulations- und Bedienerschulungssysteme von Drittanbietern einbinden. Dadurch können Prozesse vollständig simuliert und Mitarbeiter in einer sichereren virtuellen Umgebung geschult werden, so Rockwell.

Als eines von sieben Highlights zeigte dies Rockwell Automation auf der SPS IPC Drives 2016.

* Rockwell Automation GmbH, 40468 Düsseldorf

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