Suchen

Intec 2013 Sonderschau thematisiert das Zerspanen von GFK und CFK

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Auf der Intec 2013 in Leipzig zeigen Aussteller im Rahmen einer Sonderschau, wie Faserverbundwerkstoffe effizient in der Serienproduktion verarbeitet werden können. Für die fachliche Koordination wurde das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden sowie die Regionalabteilung CC Ost des Carbon Composites e.V., Augsburg gewonnen.

Firmen zum Thema

Gemeinsam mit dem Maschinenhersteller Primacon und dem Softwareanbieter BCT hat der Werkzeugherseller Hufschmied ein Fräsverfahren zum automatisierten Schäften von CFK-Strukturteilen für die Luftfahrttechnik entwickelt.
Gemeinsam mit dem Maschinenhersteller Primacon und dem Softwareanbieter BCT hat der Werkzeugherseller Hufschmied ein Fräsverfahren zum automatisierten Schäften von CFK-Strukturteilen für die Luftfahrttechnik entwickelt.
(Bild: Kraus)

Moderne Faserverbundwerkstoffe kommen heute vor allem in der Luftfahrt, dem Fahrzeugbau sowie bei alternativen Energien zum Einsatz. Insbesondere bei Elektrofahrzeugen spielen sie eine immer wichtigere Rolle. Der verstärkte Einsatz leichterer Materialien und Strukturbauweisen in der Massenproduktion stellt daher völlig neue Anforderungen an den Werkzeugmaschinen- und Werkzeugbau sowie die Produktions- und Fertigungstechnik.

„In der Serienproduktion ist bei der Bearbeitung der Werkstoffe noch viel Entwicklungspotenzial“, erläutert Professor Werner Hufenbach, Direktor des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden und fachlicher Koordinator der Sonderschau. „Mehr als 50 % der aktuellen Produktionskosten von Hochleistungsfaserverbundwerkstoffen könnten eingespart werden, wenn wir Strategien und Prozesse bei der Fertigung weiter optimieren.“

Wegweisende Kooperationsprojekte mit der Industrie

Die Sonderschau „Bearbeitung neuartiger Werkstoffe und Werkstoffverbunde“ auf der Intec 2013 (26. Februar bis 1. März) beleuchtet die Thematik aus verschiedenen Blickwinkeln. So präsentieren das ILK der TU Dresden und das Institut für Spanende Fertigung der TU Dortmund aktuelle Forschungsergebnisse und wegweisende Kooperationsprojekte mit der Industrie. Gleichzeitig stellen sich Unternehmen vor, die sich im praktischen Umgang mit modernen Werkstoffen profiliert haben. Auf der Anwenderseite präsentiert unter anderem die Schmuhl Faserverbundtechnik GmbH & Co. KG, Liebschütz, die Kabinenstruktur eines Fahrzeugkranes in GFK-CFK-Bauweise.

(ID:37826840)