Kunststoff – Baustein für die Zukunft Sonderschau zur K 2007 setzt Potenzial der Polymere neu in Szene

Redakteur: Jürgen Schreier

Düsseldorf (js) – An allen acht Tagen der K 2007 werden auf der Bühne der Sonderschau in Halle 6 aktuelle Themen in Expertenrunden diskutiert. Jeweils von 14.00 bis 15.00 Uhr, abwechselnd in deutscher oder englischer Sprache, werden neueste Trends aufgezeigt und Zukunftsperspektiven erläutert.

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Der Auftakt steht am 24. Oktober unter dem Titel “Plastics – think differently about energy”. Dr. Winfried Haensel, Executive Director von PlasticsEurope, Brüssel, leitet die Gesprächsrunde in englischer Sprache, in der es um Energiesparmaßnahmen, den Schutz natürlicher Ressourcen und die Reduktion von Treibhausgasen geht. Welche Möglichkeiten der verstärkte Einsatz von Kunststoffen bietet, wird im Laufe der Diskussion umfassend dargestellt.

Ein weiterer Umweltschutzaspekt steht am Donnerstag, 25. Oktober, auf dem dem Programm: energieeffizientes Bauen und Wohnen. Wie wichtig die auf den ersten Blick häufig unsichtbaren Kunststoffelemente wie z.B. Dämmmaterialien und Rohrleitungen sind und welche neuen Ideen und Einsatzmöglichkeiten es gibt, darüber wird die Expertenrunde unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Knaack von der Technischen Universität Delft sprechen. “Plastics make it happen – new approaches in B & C” ist der Titel der Veranstaltung in englischer Sprache.

“Innovation in der Kunststoffverarbeitung” ist das Thema, dem sich der Kreis der Fachleute unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Ernst Schmachtenberg von der Universität Nürnberg-Erlangen am 26. Oktober widmet. Die Nutzung der Synergien entlang der gesamten Wertschöpfungskette und die Kooperation von Erzeugern, Maschinenbauern und Verarbeitern werden dabei im Fokus stehen. (In Deutsch.)

Energieeffzienz dank Leichtbau

Prof. Dr. Rudolf Stauber, Leiter Werkstoffe und Betriebsfestigkeit bei der BMW-Group und Mitglied des Kuratoriums der Kunststoffindustrie, moderiert am 27. Oktober den Gesprächskreis, bei dem es um “Energieeffizienz dank Kunststoff – Mobilität und Leichtbau” geht. Die Diskussion in deutscher Sprache wird die aktuellen Trends im Fahrzeugbau aufzeigen und den Beitrag der Kunststoffe beim Energiesparen in der Mobilität verdeutlichen.

Welche Rolle spielt Kunststoff heute in den Lehrplänen der Schulen in Deutschland und Europa? Diese Frage stellen sich Prof. Dr. Gisela Lück von der Universität Bielefeld und die Expertenrunde am 28. Oktober. Dabei wird beleuchtet, welches Wissen über den Werkstoff den Lernenden aktuell vermittelt wird und wo die Möglichkeiten und Grenzen einer Mitwirkung der Kunststoffindustrie liegen. (In Deutsch)

Ray Hammond wagt Blick in die Zukunft der Polymere

Einen Blick in die Zukunft der Polymere wagt am 29. Oktober Europas führender Futurologe Ray Hammond. Von seinem Vortrag in Englisch darf man sich einen Überblick über aktuelle Forschungsarbeiten erwarten sowie Hinweise darauf, welche Visionen von heute die marktgängigen Produkte von morgen oder übermorgen sein können. Hammond ist Mitglied der Royal Society of Arts und aktiv tätig unter anderem am Human-Computer Interaction Laboratory der Universität Maryland und an der London Business School. Seit Februar 2007 gehört er der World Innovation Foundation an.

Um Ressourceneffizienz und Kunststoffverpackungen geht es am Dienstag, 30. Oktober. Der Kreis der Fachleute wird unter der Leitung von Dr. Jürgen Bruder, Hauptgeschäftsführer der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., aktuelle Entwicklungslinien diskutieren wie z.B. verbesserte Verpackungstechniken, “intelligente” Verpackungen und modernste Methoden in der Logistik.

50% aller Fachleute, die in der Chemiebranche tätig sind, befassen sich zumindest zeitweise mit Aufgabenstellungen der Polymerchemie oder verwandten Gebieten. Dies allein zeigt schon die Wichtigkeit der Chemie für die Kunststoffindustrie. Die Abschlussveranstaltung zur Sonderschau der K 2007 am 31. Oktober steht unter dem Titel „Innovation in the Macromolecular Chemistry” und wird geleitet von Prof. Dr. Rolf Mülhaupt von der Universität Freiburg. (In Englisch.)

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