Augmented Reality Spatial Computing optimiert räumliche Bewegungen in der Digitalen Fabrik

Autor: Stefanie Michel

Smarte Maschinen sagen uns heute schon viel über ihre Performance oder Defekte. Doch räumliche Bewegungen und Menschen sind bisher schwarze Flecken in der digitalen Fabrik. Mit Spatial Computing lässt sich das ändern, was ganz neue Potenziale der Optimierung ermöglicht.

Die zunehmende Digitalisierung ermöglicht Spatial Computing: Die Erzeugung und Nutzung räumlicher Information kann Arbeitsabläufe in der Fabrik optimieren.
Die zunehmende Digitalisierung ermöglicht Spatial Computing: Die Erzeugung und Nutzung räumlicher Information kann Arbeitsabläufe in der Fabrik optimieren.
(Bild: ©Monopoly919 - stock.adobe.com)

Im vergangenen Jahr haben viele Firmen aufgrund der Corona-Pandemie gelernt, was „remote work“ ist beziehungsweise sein kann: Man arbeitet von einem anderen Ort, ist also nicht im Büro und kann sich dennoch in die betrieblichen Systeme einklinken. In der Fertigung ist das nicht ganz so einfach wie bei Büroarbeitsplätzen, doch die Digitalisierung bietet hier neue Möglichkeiten. Eine davon ist Spatial Computing.

Im Consumer-Umfeld ist Spatial Computing bereits allgegenwärtig – wenn auch nicht unbedingt unter diesem Namen: So zeigt uns Google Maps den von unserem Standort aus schnellsten und kürzesten Weg oder wir erhalten an der U-Bahn-Haltestelle die Info, wann der nächste Zug kommt. Auch Lieferdienste nutzen Spatial Computing, um Waren oder Essen schnell auszuliefern. Das lässt sich im industriellen Umfeld adaptieren, beispielsweise für die Intralogistik. Doch die Anwendungen gehen über Navigation hinaus; denn überall, wo sich etwas bewegt, können Berechnungen durchgeführt werden.

Über den Autor

 Stefanie Michel

Stefanie Michel

Journalist, MM MaschinenMarkt