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Hebezeuge

Spezialkrane für Rotterdamer LNG-Terminal

| Redakteur: Bernd Maienschein

Die Umhausung schützt das LNG-Spezialhebezeug von Stahl Cranesystems im Hafen von Rotterdam vor Wind und Regen. (Bild: Stahl Cranesystems)
Die Umhausung schützt das LNG-Spezialhebezeug von Stahl Cranesystems im Hafen von Rotterdam vor Wind und Regen. (Bild: Stahl Cranesystems)

LNG steht für Liquefied Natural Gas - verflüssigtes Erdgas also. Für das Handling der Gaspumpen in Europas erstem Flüssiggasterminal in Rotterdam kommen ex-geschützte Wartungskrane von Stahl Cranesystems zum Einsatz.

Explosionsschutz bedeutet Lebensversicherung für den Arbeiter, Existenzsicherung für den Investor und gleichzeitig Bürokratie und länderspezifische Gesetzgebung für den Planer internationaler Projekte. Wer international im Anlagenbau tätig ist, setzt auf zuverlässige, erfahrene Lieferanten.

Seine Erfahrung macht Stahl Cranesystems nach eigenen Angaben zum weltweit erfolgreichsten Anbieter explosionsgeschützter Krantechnik und zum gefragten Partner internationaler Projektsteuerer, wie zum Beispiel Entrepose. Das französische Unternehmen war zuletzt für die Planung, Beschaffung und Errichtung des neuen Flüssiggasterminals „Gate“ im Hafen von Rotterdam verantwortlich. Stahl Cranesystems lieferte hierfür drei explosionsgeschützte Wartungskrane.

Erstes Flüssiggasterminal der Niederlande

Gate steht für „Gas Access To Europe“, es ist das erste Flüssiggasterminal der Niederlande. Die Anlage wurde nach drei Jahren Bauzeit im September 2011 eröffnet und soll langfristig die Gasversorgung Nordwest-Europas sichern. Flüssiggas, kurz LNG, ist verflüssigtes Erdgas. Bei –160 °C wird es per Tankschiff nach Rotterdam transportiert und dort in speziellen LNG-Tanks gespeichert.

Mit Hilfe von warmem Wasser wird es langsam erwärmt, wodurch es wieder seinen gasförmigen Zustand annimmt und sich auf das 600-fache Volumen ausdehnt. So wird es ins Gas-Pipelinenetz eingespeist und gelangt auf dem Landweg zu Kraftwerken und Haushalten in den Niederlanden und in ganz Nordwest-Europa.

Wartungskrane heben Förderpumpen aus Tanks

Das Gate-Terminal in Rotterdam besteht aus drei LNG-Tanks mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 540.000 m3 LNG. Das entspricht etwa der Menge Erdgas, welche die Niederlande in zehn Tagen verbraucht. Das flüssige Gas wird mithilfe von Pumpen befördert, die sich am Grund der Tanks befinden. Bei Wartungsarbeiten oder dem Defekt einer Pumpe müssen diese per Kran aus dem Tank gehoben werden – aufgrund der extremen Minusgrade und der Explosionsgefahr des verdunstenden Erdgases ein heikler Eingriff.

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