Franke Speziallager in der Luft- und Raumfahrtindustrie gefragt

Redakteur: Stefanie Michel

Die Paris Air Show bietet neben Flugshows auch eine Fachmesse für die Zulieferindustrie rund um Flugzeuge und Raumfahrttechnologie. Franke präsentierte sich dort nach 2013 zum zweiten Mal, denn gerade in der Luft- und Raumfahrtindustrie sind die leichtgewichtigen Speziallager gefragt.

Firmen zum Thema

Franke bietet Speziallager für die Luft- und Raumfahrt, wie beispielsweise im Kameragehäuse des Shotover (Bild).
Franke bietet Speziallager für die Luft- und Raumfahrt, wie beispielsweise im Kameragehäuse des Shotover (Bild).
(Bild: Franke)

Repräsentiert durch die französische Vertretung Agora Technique in Paris und unterstützt durch die Marketingabteilung des Aalener Stammhauses war es Franke auch in diesem Jahr gelungen, einen Messestand mit speziell auf die Branche zugeschnittenen Exponaten aufzustellen. Highlight war ein gyroskopisch gelagertes Kameragehäuse aus hochfestem Aluminium und Karbon des neuseeländischen Herstellers Shotover, das an Helikoptern befestigt wird, um spektakuläre Kamerafahrten für Film und Fernsehen zu realisieren. Shotover ist ein Big Player in diesem Segment und war bei zahlreichen Blockbustern aus Hollywood im Einsatz.

Speziallager unempfindlich gegenüber veränderten Bedingungen bei variabler Flughöhe

Alle Rotationsachsen des Gyroskops sind mit Franke Speziallagern bestückt. Diese Lager sind in ihrer Form und Farbgebung an die Wünsche des Kunden angepasst und technisch so gestaltet, dass sie sowohl die hohen Beschleunigungskräfte während der Flugbewegungen ruckfrei kompensieren als auch unempfindlich gegenüber Vibrationen und Temperaturschwankungen beispielsweise beim Verändern der Flughöhe reagieren. Kamerahalterungen, rotierende Laseroptiken und Radarantennen sind die bevorzugten Einsatzgebiete von Franke Speziallagern.

In jüngster Zeit werden bei Franke auch verstärkt Anfragen nach Radlagern mit Direktantrieb registriert. Für die Flugzeughersteller eine lukrative Alternative im Taxi-Betrieb zwischen Terminal und Startbahn, der seither noch mehrheitlich mit der teuren Schubkraft der Düsen erledigt werden muss. "Wir konnten zahlreiche neue Kontakte knüpfen und kamen mit Entscheidungsträgern ins Gespräch, die sonst für uns unerreichbar sind", sagt Franke Branchenspezialist Arne Jankowski und zieht ein positives Resümee des Messeauftritts in Paris.

(ID:43476407)