Energietechnik Sprinten zur Marktreife

Redakteur: Nadine Schweitzer

Im Rahmen eines Forschungsprojekts werden Feststoffenergiespeicher mit sehr hoher Lebensdauer und hohem Speichervermögen entwickelt.

Der Forschungsschwerpunkt liegt derzeit bei der Synthese und Analyse von Elektrolyten für Festkörperakkumulatoren.
Der Forschungsschwerpunkt liegt derzeit bei der Synthese und Analyse von Elektrolyten für Festkörperakkumulatoren.
(Bild: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (X-Default))

Die Enspring GmbH und Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) präsentieren Ergebnisse aus einem gemeinsamen Projekt zur Erforschung von Feststoffzellen für Anwendungen in der Energietechnik und Elektromobilität. Der Schwerpunkt liegt derzeit bei der Synthese und Analyse von Elektrolyten für die Entwicklung vollständiger Festkörperakkumulatoren.

Enspring entwickelt und optimiert den Angaben zufolge die Synthese des festen Elektrolyten, das Interdisziplinäre Zentrum für Materialwissenschaften (IZM) der MLU widmet sich der Festkörperanalyse des Elektrolyten und der Zwischenschichten der Materialverbindungen. Durch die enge Zusammenarbeit mit der MLU sei es Enspring über die bereits verfügbaren Systeme des Unternehmens – etwa für Batterien, Steuergeräte und Ladeinfrastrukturen für E-Fahrzeuge – hinaus möglich, neue Technologien frühzeitig in innovative Produkte zu integrieren, heißt es. Enspring habe sich vorgenommen, als eines der ersten Unternehmen spezielle Feststoffenergiespeicher mit sehr hoher Lebensdauer und hohem Leistungs- und Speichervermögen zur Marktreife zu entwickeln.

Das Projekt wird im Rahmen eines Gemeinschaftsstandes der Initiative Forschung für die Zukunft vorgestellt, die Messeauftritte der Hochschulen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen optimieren soll.

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg auf der Hannover Messe: Halle 2, Stand A38.

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