Gefa-Leasing/SG Equipment Finance Stabiler Finanzierer in turbulenten Zeiten

Redakteur: Ulrike Gloger

Die Gefa-Gruppe, die Absatz- und Objektfinanzierungen unter der Marke SG Equipment Finance vertreibt, hat 2007 ihr Neugeschäftsvolumen um 2,4% auf 3,08 Mrd. Euro steigern können. Dabei entfielen 2,08 Mrd. Euro auf Kredit und Mietkauf und 1 Mrd. Euro auf das Leasinggeschäft. Gleichzeitig erhöhte sich der Kundenbestand um gut 6% auf 58 000 Unternehmen.

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Vor dem Hintergrund der Krise an den globalen Finanzmärkten habe sich damit das Geschäftsmodell der Objektfinanzierung einmal mehr als stabil und profitabel erwiesen, heißt es. „2007 war für die Gefa ein wichtiges Jahr“, so Jochen Jehmlich, Sprecher der Gefa-Geschäftsführung. „Wir haben neue Zukunfts- und Strukturprojekte zur langfristigen Sicherung unseres Geschäfts auf den Weg gebracht. Bei unseren Neuabschlüssen legten wir besonderen Wert auf ertragreiches, substanzielles Geschäft und haben auf Verträge mit nicht auskömmlichen Margen verzichtet.“

Die Ertragskraft spiegelt sich allerdings nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung wider, in der ein Ergebnis nach Steuern von 6,7 Mio. Euro ausgewiesen ist. Grund ist die Ausnutzung steuerlicher Abschreibungsmöglichkeiten, die auf die Jahre 2006 und 2007 beschränkt waren und das Ergebnis um 67 Mio. Euro reduzierten. Positive bilanzielle Effekte aus dieser Maßnahme sind ab dem Jahr 2009 zu erwarten.

Wie in den Vorjahren entfiel auf das Segment Transport mit 1,71 Mrd. Euro der größte Teil des Neugeschäfts. Im Segment Industriegüter konnte das Neugeschäft unter günstigen konjunkturellen Bedingungen um 4% auf 1,05 Mrd. Euro erhöht werden. In das Jahr 2008 ist die Gefa gut gestartet. Im ersten Quartal lag das Neugeschäft um 13% höher als im Vorjahr. Sicherheit biete die Zugehörigkeit zum internationalen Netzwerk von SG Equipment Finance, in dem die Muttergesellschaft Société Générale ihre weltweiten Absatz- und Objektfinanzierungsaktivitäten gebündelt hat.

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