Suchen

Arbeitsschutz

Ständig frische Luft für alle Mitarbeiter

Alle Mitarbeiter während des Fertigungsprozesses vor Schadstoffen zu schützen, ist das Ziel vieler Unternehmen. Ein neuartiges Absaugsystem macht es möglich und versorgt zudem jegliche Art von Produktionshalle mit kostenloser Warmluft. So sparen Unternehmen zusätzliche Heizwärme und reduzieren ihre Kosten.

Firmen zum Thema

Schweißrauch enthält Schadstoffe, die sich über die Luft in der Produktionshalle verteilen und so auch Mitarbeiter gefähren, die nicht direkt am Schweißprozess beteiligt sind.
Schweißrauch enthält Schadstoffe, die sich über die Luft in der Produktionshalle verteilen und so auch Mitarbeiter gefähren, die nicht direkt am Schweißprozess beteiligt sind.
(Bild: Alexander Marushin - Fotolia.com)

Mitten im Produktionsprozess sind Schweißer in Sachen Gesundheitsschutz beneidenswerte Menschen. Durch ihre persönliche Schutzausrüstung sind sie stets vor Rauch und Staub geschützt. Dieses Glück haben nicht alle Mitarbeiter in der metallverarbeitenden Industrie. Abseits des unmittelbaren Schweißens gefährden Rauch oder feinste Staubpartikel die Gesundheit anderer Beteiligter am Produktionsprozess, die sich in den Produktionshallen aufhalten.

Push/Pull-Technologie schützt auch mittelbar Beteiligte

Die Folge sind gesundheitliche Beeinträchtigungen wie Staubablagerungen in der Lunge oder toxische Konzentrationen in den Atemwegen, die schwere gesundheitliche Schäden hervorrufen können. Dass nicht nur die Schweißer im direkten Produktionsprozess von den schädlichen Partikeln betroffen sind, hat die Kemper GmbH aus dem westfälischen Vreden erkannt.

Bildergalerie

Mit seiner Push/Pull-Technologie gibt der Weltmarktführer für Absaug- und Filteranlagen metallverarbeitenden Unternehmen ein Verfahren an die Hand, das auch die mittelbar Beteiligten am Produktionsstandort schützt. Gerade für Mitarbeiter, die nicht durch eine punktuelle Absaugung oder eine mobile Filterlösung geschützt sind, verbessert sich die Luftqualität im Arbeitsumfeld dadurch erheblich. „Mit unserem neuen System sind nun alle Mitarbeiter vor gesundheitsschädlichem Schweißrauch geschützt, auch dort, wo eine Punktabsaugung nur schwer möglich ist“, betont Björn Kemper, Geschäftsführer der Kemper GmbH.

Schweißer sollten zusätzliches Atemschutzsystem nutzen

Das Ergebnis: geringe Rauchmengen, die für die betroffenen Mitarbeiter mehr als akzeptabel sind. Denn das Raumlüftungssystem sorgt dafür, dass mindestens leichte bis mittlere Schadstoffmengen aus den betroffenen Bereichen abgezogen werden – für die direkten Schweißer empfiehlt die Kemper GmbH aber weiterhin den Einsatz eines zusätzlichen Atemschutzsystems, um eine Gefährdung der Atemwege gänzlich auszuschließen. Das Push/Pull-System wird von den Vredenern individuell je nach Arbeitsumfeld so angelegt, dass in jedem Fall der gesetzliche Grenzwert von 3 µg/‑m3 – gemäß der Technischen Regel für Gefahrenstoffe (TRGS) 528 – unterschritten wird. Dabei berücksichtigt es auch die betriebliche Realität. Oft liegen Arbeitsplätze weit auseinander, große Werkstücke werden ge-schweißt oder die Arbeitsposition ändert sich in regelmäßigen Abständen.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 33595950)