Staubüberwachung Stäube aus der Ferne überwachen per Cloud-Remote-Lösung

Redakteur: Marco Fuchs

Gemeinsam bieten TSI und Netronix eine cloud-basierte Fernüberwachungsmethode für Stäube an. Durch Echtzeit-Übertragung und Auswertung der Daten soll die Anwesenheit eines Messtechnikers überflüssig werden.

Firmen zum Thema

Der Dust Trak II von TSI soll die Anwesenheit eines Messtechnikers künftig überflüssig machen.
Der Dust Trak II von TSI soll die Anwesenheit eines Messtechnikers künftig überflüssig machen.
(Bild: TSI/Netronix)

Mit der neuen Technologie sind die TSI-Geräte Dust Trak II und DRX in der Lage, über ein GPS-/GSM-Modem sowohl Position wie auch alle Daten in Echtzeit an die Netronix-Cloud zu übertragen. Über das Netronix-Netzwerk kann von überall mit internetfähigen Geräten auf die Daten zugegriffen werden. Dabei erfülle die Übertragung laut Netronix alle Sicherheitsstandards, um die Integrität der Daten zu wahren. Zudem bietet die Netronix-Technologie auch eine direkte Echtzeit-Analyse und Aufbereitung der Daten.

Im Alarmfall – beispielsweise beim Überschreiten von Grenzwerten – löst die Software automatisch eine Benachrichtigung per E-Mail oder SMS aus. So können sofort Gegenmaßnahmen ergriffen werden, um die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten.

Schutzgehäuse ist ideal für den Einsatz im Freien

Mit der neuen Cloud-Technologie ist laut Hersteller eine Echtzeit-Überwachung möglich, ohne direkt am Messgerät sein zu müssen. Mit den Schutzgehäusen von TSI lassen sich die Messgeräte zudem vor Außeneinwirkungen auf die Messung schützen. „Diese Plattform, die in Echtzeit vollständige und bereits analysierte Messdaten zur Verfügung stellt, ist ein maßgeblicher Fortschritt in der Messtechnik. Damit nutzen wir die Cloud erstmals, um ein umfassendes Schutz- und Analysesystem ortsunabhängig anbieten zu können“, sagt Vince Majkowski von TSI.

Auch für die generelle Überwachung von Luftqualität sei die dezentrale Lösung geeignet: So könne ein Dust Trak schnell und an nahezu jeder Stelle eingerichtet werden, die Fernabfrage sei sofort funktionstüchtig. Dank weiterem Zubehör, wie einer beheizten Probenkonditionierung, kann auch Feuchtigkeit die Ergebnisse nicht beeinflussen.

Netronix-Chef Vasileios Nasis sieht die Partnerschaft als einen großen Schritt in der Verwertbarkeit von Messtechnik: „Das Vertrauen von TSI in unsere cloud-basierte Überwachungslösung bestätigt unsere Hypothese, dass ein solches Verfahren dem heutigen Industriestandard entspricht und zu einer nachweislichen Kosteneinsparung führt. Mit diesem Paket steht ab sofort die fortschrittlichste Überwachungsmethode für Stäube zur Verfügung.“

(ID:42990097)