Maschinengehäuse

Standardschaltschrank-Teile sparen Kosten bei Maschineneinhausung

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Einhausung wächst mit der Montage der Anlage

Von Vorteil sind für den Schaltanlagenbauer zum einen die einfache, schnelle Bestellung von Schrank und Zubehör aus dem Rittal-Handbuch oder dem Onlineshop und die damit verbundenen Kosteneinsparungen durch die Preisvorteile der Serienartikel. Zum anderen profitiert PVA Control auch von den vielfältigen Montagefunktionen der Rittal-Schaltschränke. „Wir haben durch die Schaltschrank-Rahmenprofile und das Zubehör des VX25 überall Montagemöglichkeiten zur Verfügung, mit denen wir im Anlagenbau etwa Rohrhalterungen oder Kabelabfangungen einfach anbringen können. Wir sind über jede Möglichkeit froh, etwas anschrauben zu können“, so der Geschäftsführer.

Ein richtiger Tempomacher sei die einfache Blechbearbeitung von Flachteilen wie Türen und Seitenwänden, wenn beispielsweise Bohrungen oder Aussparungen für Filterlüfter notwendig werden. „Wir stellen die Flachteile einfach in das Bearbeitungscenter Perforex BC von Rittal und führen die Bohrungen automatisiert durch“, erklärt Kaiser. Es muss also kein Stück Stahlblech von Hand bearbeitet oder vom externen Blechschlosser geliefert werden, was oft wieder mit Ungenauigkeiten verbunden wäre.

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Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sich die Einhausungstechnik „Schaltschrank“ ideal in die Entwicklung der Anlage integrieren lässt: Die Einhausung wächst mit dem Maschinenbau. Sobald die Anlage mechanisch vormontiert ist, gibt es immer wieder einen Zeitpunkt, wo ein Schrank an einer bestimmten Stelle benötigt wird, um notwendige Montagen für Kabelabfangungen oder -führungen vorzunehmen, wenn zum Beispiel Kabelkanäle quasi auf dem Dach der Einhausung beziehungsweise der Schränke geführt werden müssen. „Und wenn das lange dauert, ist das eine Katastrophe, weil ein Team nicht weiterarbeiten kann“, erklärt Kaiser.

Ein-Mann-Montage von Türen und Seitenwänden

Auch der Ein- und Ausbau von Schaltschranktüren und -seitenwänden trägt dazu bei, dass sich die Montagezeit insgesamt verkürzt. Steht die Anlage mechanisch in Grundzügen und damit verbunden die Schaltschrankrahmen als Einhausung, lassen sich bei der Kundenabnahme im Handumdrehen die Türen und Seitenwände – die Einkleidung von der Anlage – montieren. Das Schaltschranksystem VX25 ermöglicht eine Ein-Mann-Montage komplett ohne Werkzeug. Die Tür wird einfach nur in das Scharnier eingehängt. „Die Türen und Seitenwände sind in der Regel bei unseren Anlagen in einer Stunde eingehängt.“

Auf- und Abbau der gesamten Anlage wäre für PVA Tepla ohne das Baukastensystem erheblich schwieriger. „Selbst die Teile sind austauschbar. Ob die Tür nachher beim Kunden wieder an der ursprünglichen Stelle hängt oder auf der anderen Seite, ist völlig egal“, ist Kaiser überzeugt. Die Standardisierung eröffnet dem Anlagenbauer viele Freiheitsgrade. Auch eine weltweite Verfügbarkeit der Systemkomponenten im Reparaturfall ist ein Pluspunkt. Auf die Frage, welche Details des VX25 am meisten überzeugen, fasst Kaiser zusammen: „Das sind die 130°-Scharniere, die stabileren Bodenbleche, die vielfältigeren Möglichkeiten des neuen Sockelsystems und die Tatsache, dass der Schaltschrank insgesamt weniger Zubehörteile und weniger Lagerhaltung benötigt – und damit Kostenvorteile bringt.“

* Hans-Robert Koch ist Leiter PR und Magazine bei der Rittal GmbH & Co. KG in 35745 Herborn, Tel. (0 27 72) 5 05 26 93, koch@rittal.de

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