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Energieeffizienz

Staplerantriebe zwischen Hype und Wirklichkeit

| Autor/ Redakteur: Peter Dibbern / Volker Unruh

Im Zuge steigender Erdölpreise, knapper Kassen und besorgniserregender Umweltveränderungen präsentieren die Hersteller von Flurförderzeugen neue, immer energieeffizientere und ökologisch schonendere Antriebskonzepte, sowohl verbrennungsmotorische als auch elektrische. Welche Konzepte aber kommen dem Kundenbedarf eigentlich am Nächsten?

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Die Suche nach alternativen Antriebskonzepten ist nichts Neues: Bereits 1900 stellte Ferdinand Porsche den elektrisch angetriebenen Lohner-Porsche mit Radnabenantrieben vor, 1902 sogar ein Hybridfahrzeug. Bild: Porsche
Die Suche nach alternativen Antriebskonzepten ist nichts Neues: Bereits 1900 stellte Ferdinand Porsche den elektrisch angetriebenen Lohner-Porsche mit Radnabenantrieben vor, 1902 sogar ein Hybridfahrzeug. Bild: Porsche
( Archiv: Vogel Business Media )

Bereits 1900 stellte Ferdinand Porsche auf der Pariser Weltausstellung den viel beachteten, elektrisch angetriebenen Lohner-Porsche mit Radnabenantrieben vor. Es folgten eine Rennversion und 1902 sogar ein Hybridfahrzeug.

Ölpreis lenkt Interesse auf alternative Antriebe

Je nach Ölpreis ist das öffentliche Interesse immer wieder auf alternative Antriebstechniken gelenkt worden. Ein Hype-Zyklus stellt die Phasen der öffentlichen Aufmerksamkeit für eine neue Technik dar. Zurzeit befinden wir uns durch die Klimadiskussion und die steigenden Energiepreise wieder in einem Hoch der öffentlichen Aufmerksamkeit für alternative Antriebe.

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Bei Flurförderzeugen sind jedoch die Antriebstechnik und die Energieeffizienz für die optimale Lösung der Intralogistikaufgabe für den Kunden immer ein wichtiges Entwicklungsziel gewesen. Dies gilt insbesondere bei innerbetrieblich eingesetzten, batterieelektrisch angetriebenen Lagerfahrzeugen.

Ein mehrschichtiger Einsatz mit nur einer Batterieladung, die Vermeidung des Batteriewechsels oder auch nur die Reduzierung der Batteriegröße sind Kosteneffekte, die unsere Kunden im Einsatz direkt umsetzen können. So sind Energierückgewinnung beim Bremsen und Lastabsenken, effiziente Drehstromantriebe und moderne Ladetechnik bei Jungheinrich schon lange Standard und werden seit vielen Jahren weiterentwickelt.

Treibstoffkosten fallen bei Staplern mit Verbrennungsmotor ins Gewicht

Bei verbrennungsmotorisch angetriebenen Staplern machen die Treibstoffkosten mehr als ein Drittel der Gesamtkosten aus. Im direkten Vergleich mit dem Wettbewerb ist Jungheinrich mit seiner neuen Hydrostaten-Generation (Stichwort: moderne TDI-Motoren) hier wiederum einen Schritt voraus. Dies wird in unabhängigen Vergleichstests immer wieder unterstrichen. Damit wird ein Produktprogramm geboten, das bereits heute unter dem Gesichtspunkt der CO2-Bilanz besonders attraktiv ist.

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