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Phoenix Contact Steckverbinder-Einsätze flexibel kombinieren

Autor / Redakteur: Thomas Wolting / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Vor allem im Sondermaschinenbau benötigt man von schweren Steckverbindern nur geringe Stückzahlen eines bestimmten Typs. Doch modulare Steckverbinder-Einsätze ermöglichen es, auch dafür individuelle Lösungen zu konfigurieren, die sich rechnen.

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Bild 1: Datensteckverbinder im Heavycon EVO-Gehäuse: Die eingesetzten Module umfassen (von oben nach unten) RJ45-Steckverbinder für Daten, 12-poliger Signalstecker, 100-A-Axialschraubmodul zur Leistungsübertragung, LC-Modul für Lichtwellenleiter, Pneumatikmodul.
Bild 1: Datensteckverbinder im Heavycon EVO-Gehäuse: Die eingesetzten Module umfassen (von oben nach unten) RJ45-Steckverbinder für Daten, 12-poliger Signalstecker, 100-A-Axialschraubmodul zur Leistungsübertragung, LC-Modul für Lichtwellenleiter, Pneumatikmodul.
(Bild: Phoenix Contact)

Dynamische und flexible Produktionsprozesse sind nur mit dezentralen Aufbauten möglich – Maschinen und Anlagen werden dabei aus Funktionsbaugruppen zusammengestellt und montiert. Für zuverlässige Verbindungen werden Industriesteckverbinder benötigt, die auch für künftige Modifikationen und Erweiterungen flexibel genug sind. Heavycon Modular – eine neue Baureihe schwerer Steckverbinder von Phoenix Contact – bietet mit modularen Einsätzen interessante Lösungen (Bild 1).

Eine weitere Steigerung der Flexibilität bei Installation und Betrieb von Maschinen und Anlagen ist der nächste Schritt zur optimierten Fertigung – gemäß dem Konzept von Industrie 4.0. Schwere Steckverbinder zum Anschluss von Daten, Signalen und Leistung bieten dort eine kaum überschaubare Anzahl an Modulen und Gehäusen mit zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten.

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Steckverbinder für den störungsfreien Betrieb in der zeitgemäßen Produktion

Die Anlagensegmente, aus denen zeitgemäße und zukunftsweisende Produktionsanlagen bestehen, müssen für eine bestmögliche Performance individuell zusammengestellt werden – nur dann sind Produktionsaufträge von der Losgröße 1 bis zur Massenproduktion möglich. Gleichzeitig gilt es, die Anlagenverfügbarkeit zu erhöhen und die Stillstandszeiten zu minimieren. All das sind wichtige Voraussetzungen, um die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens in einer Industrienation zu erhöhen und Arbeitsplätze langfristig zu sichern. Die Steckverbinder sollen individuell auf die Applikation abgestimmt sein, die Anforderungen der Umweltbedingungen erfüllen und einen störungsfreien Betrieb ermöglichen. Außerdem muss die Installation und Montage schnell und einfach erfolgen.

Snap-in-Rahmen verkürzen und vereinfachen die Installation

Bei der Konzeption der Steckverbinder-Baureihe Heavycon Modular konnten die Erfahrungen zusammengeführt werden, mit denen sich Phoenix Contact bei den unterschiedlichen Serien schwerer Steckverbinder einen Namen gemacht hat (siehe Kasten „MM Info“). Die einzelnen Module der neuen Baureihe werden in den dafür entwickelten Snap-in-Rahmen, der über einen Haltefedermechanismus verfügt, positioniert, dann eingerastet und fixiert (Bild 2). Die Module sitzen in der vorgesehenen Position fest in der richtigen Lage, ohne sich dabei unbeabsichtigt wieder lösen zu können. Zudem ist es ausgeschlossen, dass sie sich im Rahmen verkanten oder verschieben. Dadurch wird die Installation verkürzt und vereinfacht.

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