Phoenix Contact

Steckverbinder-Einsätze flexibel kombinieren

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Auch dort sind diverse Rahmenbedingungen einzuhalten. In der Signaltechnik werden häufig geringe Ströme auch im Milli-Ampere-Bereich genutzt. Deshalb werden Kontakte mit Goldoberfläche eingesetzt, um die Signale optimal und unverfälscht zu übertragen. Bei Anwendungen mit höheren Strömen werden auch Kontakte mit Silberoberfläche genutzt. Zu diesem Zweck verfügen die Steckverbinder von Heavycon Modular über Einzelmodule mit 12, 17 und 25 Kontakten, die sowohl Kontakte mit Gold- als auch mit Silberoberfläche aufnehmen. Ein reiner Signalsteckverbinder kann mit maximal 6 Modulen ausgestattet werden. Bei 25 Kontakten pro Modul ergibt sich eine Packungsdichte von 150 Kontakten pro Steckverbinder.

Leistung über Push-in-Anschluss einfach montieren

Die wachsenden Anforderungen, die an Maschinen und Anlagen gestellt werden, müssen an die Anschlussthematik der Leitungen und Kabel durchgereicht werden, sodass auch diese ständig optimiert werden. Der Push-in-Anschluss, den Phoenix Contact zunächst für das Reihenklemmensystem Clipline Complete auf den Markt gebracht hatte, ist auch beim Anschluss von schweren Industriesteckverbindern inzwischen weitgehend am Markt etabliert. Auch bei den 5-poligen Leistungsmodulen von Heavycon Modular steht der Push-in-Anschluss zur Verfügung – und unterstützt so die einfache und schnelle Montage (Bild 4).

Beim Anschluss werden die Einzellitzen mit einer Aderendhülse versehen. Die vorbereitete Litze muss nur in die Kontaktkammer eingeschoben werden – schon ist der langlebige und vibrationssichere Anschluss hergestellt. Das kompakte Push-in-Modul ist bis 400 V und 16 A einsetzbar. Zusätzlich stehen zahlreiche Leistungsmodule für Spannungen bis 5000 V und Ströme bis 200 A zur Verfügung. Wegen der praxiserprobten Anschlusstechniken der verschiedenen Leistungsmodule mit Crimp- und Axialanschluss lassen sich die Heavycon Modular recht flexibel anwenden.

Die Vorteile im Überblick

Modulare Einsätze ermöglichen die Kombination verschiedener Schnittstellen in einem Steckverbinder. Das lässt sich zwar auch in einem festen Kontakteinsatz realisieren, ist aber mit Werkzeugkosten oder Mindestabnahmemengen für den Anwender verbunden. Für Anwender, die flexibel sein müssen oder wie im Sondermaschinenbau nur geringe Stückzahlen eines Typs benötigen, würde sich das nicht rechnen. Die modularen Einsätze sind eine ideale Lösung, weil sich jeder Anwender aus den unterschiedlichen Modulen wie in einem Baukasten seinen individuellen schweren Steckverbinder zusammenstellen kann.

Neuartig ist der Snap-in-Rahmen – ein Halterahmen mit Rastprinzip, der die Montage im Vergleich zu den marktüblichen Montagearten erheblich vereinfacht. Die schweren Steckverbinder widerstehen Schmutz, Wasser, Vibrationen und hohen mechanischen Belastungen und sind bis hinauf zur Schutzart IP69K dicht. Mit den kombinierbaren Gehäusen aus den unterschiedlichen Heavycon-Bauserien und den passenden Kontakteinsätzen wird jede Installation einfach, schnell und sicher durchgeführt.

* Dipl.-Ing. Thomas Wolting ist Mitarbeiter im Produktmarketing Industrial Field Connectivity bei der Phoenix Contact GmbH & Co. KG in 32825 Blomberg

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