Gelebte Verantwortung Steigtechnikspezialist mit CSR-Silber belohnt

Redakteur: Peter Königsreuther

Zukunft gestalten, Zukunft erhalten. Das lebt die Günzburger Steigtechnik GmbH, die von Ecovadis dafür ausgezeichnet wurde. Einen Nachhaltigkeitsbericht gibt es auch. Hier einige Eindrücke.

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Nur wenn Wachstum mit ökologischer und sozialer Verantwortung Hand in Hand geht, ist die Zukunft aller gesichert! Das vertritt und lebt die Günzburger Steigtechnik GmbH. Deshalb hat das Unternehmen beim CSR-Rating zum dritten Mal Silber erhalten.
Nur wenn Wachstum mit ökologischer und sozialer Verantwortung Hand in Hand geht, ist die Zukunft aller gesichert! Das vertritt und lebt die Günzburger Steigtechnik GmbH. Deshalb hat das Unternehmen beim CSR-Rating zum dritten Mal Silber erhalten.
(Bild: Günzburger Steigtechnik)

Bereits 1899, als Munks Urgroßvater eine Wagnerei gegründet hat, waren Umwelt- und Ressourcenschonung sowie ein respektvoller Umgang miteinander bereits ein fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie von der heutigen Günzburger Steigtechnik GmbH. Das bestätigten jüngst die Prüfer der Gesellschaft Ecovadis, die das verantwortliche unternehmerische Handeln (englisch „Corporate Social Responsibility“ – CSR) untersuchten. „Im Rahmen des Evaluierungsprogramms konnte uns bereits zum dritten Mal das CSR-Rating in Silber verliehen werden“, betont Ferdinand Munk, der Geschäftsführer. Mit diesem Ergebnis gehört das Unternehmen zu den besten 25 Prozent der von Ecovadis bewerteten Player.

Das Familienunternehmen ist im Lauf der Zeit auch stark gewachsen. Man habe sich dabei getreu nach dem Leitspruch „Zukunft gestalten, Zukunft erhalten“ zum international agierenden Branchenprimus für Steigtechnik aller Art entwickelt. Und die Werte, die das Unternehmen vertritt, seien seit 120 Jahren dieselben geblieben, wie man betont. Ferdinand Munk stellt außerdem klar: „Uns unterscheidet von anderen Herstellern, dass wir Nachhaltigkeit wirklich ernst nehmen. Kompensationsstrategien gibt es bei uns nicht.“

Aktive Heimatverbundenheit und Klimaschutz

In Günzburg baut man das Arbeitsplatzangebot außerdem stetig aus und sorgt mit der Konzentration aller Funktionsbereiche und Entscheidungsträger auch für kurze Wege, einfache Verständigung sowie für schnelle Entscheidungen, heißt es. Für Munk und sein Team ist nach eigenem Bekunden auch das Bewahren bereits bestehender Partnerschaften mit Herstellern und Lieferanten aus der Umgebung wichtig. Hinzu kommt das Engagement für ortsansässige Vereine und soziale Projekte in puncto Naturschutz.

Zum Klimaschutz gehört etwa eine 4.000 Quadratmeter messende Photovoltaikanlage auf den Hallendächern, die fast 300.000 Kilowattstunden Strom zur Einspeisung liefert. Das entspricht etwa dem Jahresverbrauch von 235 Personen oder einem CO2-Äquivalent von 247 Tonnen respektive 1,3 Millionen gefahrenen Kilometern.

So schafft es die Günzburger Steigtechnik mittlerweile über 25 Prozent seiner direkten und indirekten Emissionen von Gebäuden sowie Anlagen klimatechnisch gesehen zu neutralisieren. Auch eine Wärmeluftrückführung bei den Absauganlagen und das Heizen der Hallen mit Kompressorabwärme gehören dazu. Beim Ressourcenschonen helfen auch optimierte Materialflussprozesse und Bestandsplanungen sowie ausgeklügelte Big-Data-Projekte.

Begehrte Sonderpreis des Wettbewerbs „Beruf & Familie“ des Landkreises Günzburg belegen, dass das Unternehmen auch ein überdurchschnittliches Engagement bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zeigt.

Der schonende Weg in die Zukunft

Unter dem Titel „Zukunft gestalten, Zukunft erhalten“ geht es im Nachhaltigkeitsbericht der Günzburger Steigtechnik auch um die Pläne und Ziele des Unternehmens. Demnach will man sich stärker in Sachen E-Mobilität engagieren und dem Ausbau digitaler Strukturen widmen. Und mit dem Projekt „Zukunft Munk“ stellt man die Weichen in die Zukunft,mit dem Bau neuer Produktions-, Lager- und Verkaufsflächen nebst Außenanlagen im Landkreis. Rund 15 Millionen Euro werden investiert, heißt es. Das heißt, es gibt auch neue Arbeitsplätze.

Nur wenn Wachstum, ökologische und soziale Verantwortung Hand in Hand gehen, ist die Zukunft aller Beteiligten gesichert“, ist sich Munk sicher. Für die oben genannten Neubauten werden deshalb zum Beispiel Ausgleichsflächen geschaffen, die mit klimaangepassten Baumarten und Blühwiesen heimischen Tierarten ein Zuhause geben sollen.

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